Theater, Performance und Tanz in Hamburg - Kampnagel

Die neuen Queerulant*innen mit Wasiu Oyegoke aka DJ Waxs

 
  • Oyegoke Wasiu aka DJ Waxs

Das Stipendienprogramm INTRO der Behörde für Kultur und Medien fördert geflüchtete Künstler*innen beim Einstieg in die professionelle Kulturproduktion in Hamburg. Moaeed Shekhane und Wasiu Oyegoke sind als Migrantpolitans schon lange auf Kampnagel aktiv und entwickeln nun auch als INTRO-Stipendiaten eigene Formate.

DIE NEUEN QUEERULANT*INNEN

Wasiu Oyegoke war bereits in Nigeria als DJ tätig und hat auch in Hamburg schon für offene Münder und Ohren gesorgt – dank seiner transkulturellen, queeren, interkontinentalen und in wirklich jeder Hinsicht grenzsprengenden Sets. Im Rahmen von INTRO arbeitet er als Teil seiner Initiative Neue Queerulant*innen am Visuellen Aktivismus, mit den Werkzeugen Modeling / Fotografie / Selbstporträt als Empowerment-Strategie. In kollektiver Praxis können so auch andere queere People of Colour in Hamburg selbstbestimmt Bilder produzieren. So wird die Sichtbarkeit queerer Schwarzer Menschen bzw. von People of Colour verstärkt – in Hamburg, aber dank digitaler und Social-Media-Tools auch über geographische Grenzen hinaus.

Das Kick-Off-Meeting findet am 06.03. um 18:00 Uhr in Migrantpolitan statt. 

ARTIST STATEMENT

In my works I try to communicate through my body, my moves and my sounds. My aim is to create a safe space for individual self-expression. I am enjoying to investigate the possibilities of cultural production in Germany. I am not used to be surrounded by such a loving community and I start to see the various ways to express my feelings and share it with others. In Nigeria there is no structure to build up on. I had no chance to follow my personal artistic visions for a long time. I am used to hide myself. Now I can show off - but I know it still takes much effort to make others open up, too. As a queer artist of colour myself I realise it's not been easy but I know how important it is for me to use whatever platform I can get access to. I want to speak about the injustices that I have seen and experienced. It is so important to make the lived experiences of marginalized peoples and communities visible, and to create spaces that allow our stories to be heard. In my work I do not only spread awareness, but to show the world what self-love and self-care can look like.

VITA

*20.9.1985, Nigeria

Ausbildung

Osun State College Ila Orungun Osun State
Studium Wirtschaft und Mathematik

KÜNSTLERISCHE AKTIVITÄTEN IN NIGERIA

2008 und 2009

Teilnahme und Organisation von Talent- und Schönheitswettbewerben

Ab 2010
Erste Berufserfahrungen als Model und Fotograf
- Langjährige DJ-Tätigkeit in Lagos und Osun State (unter anderem in der „Vista-Bar“, „Ripples Night Club“)

Künstlerische Aktivitäten in Deutschland

2018
- DJ bei Rwandan Arts Klub auf Kampnagel
DJ bei der Hamburg Pride Parade auf dem Wagen der „Queer Refugee Support“ Gruppe
DJ bei Queer-B-Cademy

2019
Mitbegründer der Gruppe „Queer People of Hamburg“ (QTIBIPOC Hamburg)
- DJ bei der Hamburg Pride Parade auf dem Wagen der Queer People of Hamburg - Gruppe
Performer in Danny Banany's Queer-B-Cademy
Produktion einer neuen eindeutigen Identität als queerer, schwarzer Mann auf Instagram (anonymisiert aus Angst vor Repressionen)
diverse Veranstaltungen im Migrantpolitan und in der Fux-Kaserne
Darsteller als „Waxs“ in der Webserie „Ramadram“ von new media socialism. In der Serie wie im realen Leben gerät dieser Charakter aufgrund seiner Bisexualität immer wieder in emotionale Schwierigkeiten und daraus resultierende Probleme
Performance bei Fusion Festival
Gesprächspartner beim „Queer-Talk“ der „Schwul-Lesbischen Filmtage“ Hamburg (Oktober)und Afro-Pride-Event auch in diesem Kontext (18.10.2019)
Tänzer und Performer in Franck Edmond Yaos „Sandwich Syndrom“ auf Kampnagel im Oktober
Regelmäßige Sichtbarkeit durch Afro Pride – Veranstaltungen auf Kampnagel
Visueller Aktivismus in Sozialen Medien, Migrantpolitan Media Plattform und Kampnagel-Öffentlichkeitsarbeit

2020
Kurator für Queer B-Cademy-Programm (Februar)
Ab Februar: Neue Queerulant*innen: Regelmäßige Gruppentreffen, Vernetzung, Sichtbarmachung von queeren Identitäten
Performer bei „Sandwich-Syndrom“ von Franck Edmond Yao (März)
Ab April: Veröffentlichung RAMADRAM online


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