Theater, Performance und Tanz in Hamburg - Kampnagel

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Sarah McCoy:
Konzert

 
  • © Benoit Fatou
  • © Sarah McCoy
Musik / Rollstuhlgerecht
  • Mi, 27.03.2019 21:00
    Kampnagel – KMH

Wenn es eine Musikerin schafft, Chilly Gonzales vom Klavierhocker zu hauen, hören wir genauer hin: Die Amerikanerin Sarah McCoy hatte in Paris einen so wuchtigen Auftritt, dass der Pianist und Komponist Gonzales beschloss, gemeinsam mit dem Feist- und Jane Birkin-Produzenten Renaud Letang ihr erstes Album zu produzieren. Im Januar 2019 erschien „Blood Siren“ auf Blue Note Records, und wer das Video zur Single Boogieman sieht, kann Gonzales’ Enthusiasmus nachvollziehen: Sarah McCoy sitzt hier als eine Art singender Efeustrauch am waldverwachsenen Klavier in einer Atmosphäre zwischen Tanz der Teufel und Alice im Wunderland. Sie singt darüber, was sie einer neben ihr liegenden Ophelia als Kinderschreckfigur Boogieman so alles antun würde, mit der mythischen Wucht eines Tom Waits und dem tiefen Blues von Bessie Smith in der Stimme. Aus jedem Klavieranschlag klingt bei ihr die Geschichte des Rhythm and Blues mit, und man hört dieser musikalischen Stilsicherheit an, dass Sarah McCoy jahrelang in den kleinen, heißen Clubs von New Orleans spielte. Jetzt kommt McCoy zum ersten Mal nach Hamburg, und wer sich wie Chilly Gonzales mal wieder von einem Konzert wirklich beeindrucken lassen will, ist hiermit ausdrücklich und frühzeitig informiert. Und wer auch noch Chilly Gonzales sehen will, kann dies beim Kampnagel Sommerfestival am 21.8. in der Elbphilharmonie (Vorverkauf ab jetzt, Infos HIER). 



 


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