Theater, Performance und Tanz in Hamburg - Kampnagel

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Richard Maxwell:
Ode to the man who kneels

 
  • © Michael Schmelling
  • © Michael Schmelling
Theater & Performance
  • Di, 10.02.2009 20:00
    Kampnagel – K1

Unsere Beschäftigung mit dem Newest American Theater geht nach dem Erfolg mit Nature Theater of Oklahoma (die nach den Kampnagel Auftritten inzwischen weltweit touren) weiter: ODE TO THE MAN WHO KNEELS ist ein dunkel-skurriler und seltsam schöner musikalischer Minimal-Western mit singenden Cowboys, die sich um schöne Frauen streiten. Die Arbeit, die einem Röntgenbild aller je gedrehten Western-Filme gleicht, zeigt, warum die New York Times Richard Maxwell attestierte, einer der wenigen originären Theatermacher der vergangenen Jahre zu sein. In der Tradition des Living Theatre und der Wooster Group, die mit den traditionellen Theatercodes gebrochen haben, hat Maxwell mit seiner Gruppe New York City Players eine kunstvoll formalisierte Theatersprache entwickelt.Durch hyperrealistisches Spiel, Reduktion der Mittel und Gegenstände sowie die Einbindung von Live Musik gelingen Maxwell intensive und anrührende Einblicke in die Komplexität menschlicher Beziehungen. Im scheinbar Banalen und Alltäglichen findet Maxwell die darunter liegenden Gefühle in konzentrierter Reinform. Die Musik (von Maxwell selbst komponiert und live gespielt) ist dabei elementarer Bestandteil dieses theatralen Gefühlskonzentrats.[Text, Musik, Regie] Richard Maxwell [Bühne, Licht] Sascha Van Riel [Kostüme] Tory Vazquez [Dramaturgie] Tom King [Mit] Jim Fletcher (The Man Who Stands), Anna Kohler (The Woman Who Waits), Emily Cass McDonnell (Juny), Greg Mehrten (The Man Who Kneels) and Brian Mendes (The Dashing Man).Eine Produktion von New York City Players und Piece by Piece Productions Inc in Koproduktion mit: Belluard Bollwerk International, Arsenic, Auewirleben, Buda Kunstencentrum, Grütli Theater and Kunstencentrum Vooruit.



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