Theater, Performance und Tanz in Hamburg - Kampnagel

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Hamburger Theater Festival
von Frank Wedekind in einer Bearbeitung von Bastian Kraft:

Lulu

 
  • © Birgit Hupfeld
  • © Birgit Hupfeld
Theater & Performance / Rollstuhlgerecht

 

Liebes Publikum,
Alle Theaterhäuser bleiben bis mindestens Ende Juni 2020 geschlossen und so müssen leider auch alle diesjährigen Veranstaltungen des Hamburger Theater Festivals ausfallen.
Dies betrifft auf Kampnagel das Gastspiel des Residenztheaters München „Lulu“ am 24. und 25. Mai. Natürlich erhalten Sie für bereits gekaufte Karten Ihr Geld zurück, die Rückabwicklung erfolgt über unseren Vertrieb auf Kampnagel.
Anstelle einer Erstattung gibt es die Möglichkeit, einen Kampnagel-Gutschein zu erhalten, welcher 3 Jahre gültig ist. Diesen würde wir Ihnen gern via Mail zusenden.
Falls Sie keinen Gutschein möchten, erstatten wir Ihnen Ihre erworbenen Eintrittskarten, sobald Sie uns eine E-Mail mit folgende Angaben an unsere Mailadresse erstattung@kampnagel.de senden:
Name Kartenkäufer*in
IBAN
Name Kontoinhaber*in
Anzahl der Tickets
Als dritte Option haben Sie die Möglichkeit, auf die Auszahlung Ihrer erworbenen Tickets zu verzichten und so das Hamburger Theater Festival in dieser schwierigen Situation zu unterstützen. Gerne stellt Ihnen die gemeinnützige Stiftung Hamburger Theater Festival dann eine Spendenbescheinigung über den Wert Ihrer Karten aus. Hierfür schreiben Sie uns gerne ebenso an die erstattung@kampnagel.de Mailadresse an, mit der Bemerkung, dass Sie Ihre Karten spenden möchten und mit der Angabe Ihrer Anschrift.
 
Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis und Ihre Treue in dieser schwierigen Zeit!
Bleiben Sie gesund.


​Lustvolle Lulu, berechnende Lulu, Lulu, die Femme fatale. Ihren Werdegang bis in den Untergang hat Frank Wedekind zur vorigen Jahrhundertwende superrealistisch einer empörten Öffentlichkeit vorgeführt. In Bastian Krafts Inszenierung nimmt die Projektionsfigur für schwüle Männerfantasien selbst das Ruder in die Hand. Drei famose Schauspielerinnen teilen sich die Rolle der Lulu und gleichzeitig die der sie begehrenden Gegenspieler. Und die Lust an der Travestie zeigt dabei kein Frauenbild, sondern Lulus Blick auf die Männerbilder, die Wedekind in diesem Stück zeichnet. In einem vielstimmigen Dialog mit sich selbst erzählt Lulu ihre eigene Geschichte.Über zwanzig Jahre lang arbeitete der Münchner Dramatiker Frank Wedekind an der von ihm sogenannten Monstretragödie, die aufgrund der harschen Zensur zu seinen Lebzeiten keine Aufführung in München erlebte. Zu anrüchig, zu lüstern. Wedekind schuf mit Lulu eine Schlange, geschaffen, um »zu locken, zu verführen« — und um zu morden. Lulus Verführungen treiben ihre Liebhaber*innen in München und Paris reihenweise in den Tod, bis sie sich schließlich in den Londoner Gassen ihrem eigenen Tod in die Arme wirft.


»Kraft inszeniert mit solcher Leichtigkeit, mit Humor und Selbstironie, dass diese ›Lulu‹ zu keiner Sekunde wie ein hübsch verpacktes Moral-Bonbon schmeckt.« SÜDDEUTSCHE ZEITUNG
»Eine faszinierende, hinreißend hippe Revue mit Wedekinds Original als Rahmenhandlung, arrangiert mit fantastischen Regieeinfällen. […] Doch der allergrößte Gag dieser fulminanten Neuinszenierung ist die Leistung der Maskenbildner: Die drei Lulus diskutieren und kommentieren mit Witz und Drolerie die Video-Sequenzen, in denen sie in die Männerrollen geschlüpft sind. Dank Schminke, Perücken, Bärten, Glatzen und der köstlichen Darstellung lächerlichen Machoverhaltens der drei phantastischen Schauspielerinnen sind all die Lulu-Verehrer ins Groteske gesteigert. Toll. Eine vom Premierenpublikum bejubelte ›Monstretragödie‹ der anderen Art.« DONAUKURIER
»Die drei fabelhaften Schauspielerinnen produzieren und sprechen auch Männerschatten, von denen immer mehr in der Projektion zu sehen sind. Dem Making-Of wie den Übereinstimmungen und Abweichungen zwischen beiden Ebenen auf die Spur zu kommen ist allein schon ein Heidenspaß.« NACHTKRITIK.DE
»Die Grundidee stammt immer noch von Wedekind selbst. Doch Lulu ist nicht länger Projektionsfläche von Männerphantasien.« FAZ

  • Mit: Liliane Amuat, Juliane Köhler, Charlotte Schwab
  • Regie: Bastian Kraft
  • Bühne: Peter Baur
  • Kostüme: Dagmar Bald
  • Musik: Arthur Fussy
  • Licht: Monika Pangerl
  • Video: Kevin Graber
  • Dramaturgie: Bendix Fesefeldt

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