Theater, Performance und Tanz in Hamburg - Kampnagel

Liebe Besucher:innen, bis Ende Dezember finden keine Veranstaltungen statt. Wir informieren Sie auf der Webseite über mögliche Verschiebungen und per Email über das Prozedere für die Ticket-Rückerstattungen.

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Digifem
Mary Maggic:

Installation: Housewives making drugs / Molecular Queering Agency

 
Kunst / Rollstuhlgerecht
  • Do, 28.11.2019 ab 18:00
    Tagesticket für Installationen & Vortrag 5 Euro
    Westfoyer
  • Fr, 29.11.2019 ab 18:00
    Westfoyer
  • Sa, 30.11.2019 ab 18:00
    Westfoyer

Die meisten Life-Hack-Videos zeigen recht banale Anleitungen für Dinge, die oft mehr mit Omas Hausmittelchen zu tun haben als mit lebensverändernden Erleuchtungen. Garantiert herausfordernder sind die Tutorials von Mary Maggic, die*der Biotechnologie und Kunst studiert hat und dieses Wissen in unterhaltsame Videos fließen lässt. In der Beschäftigung mit der Gewinnung von Östrogen aus Körpern und Umwelt zeigt Maggic dessen Potenzial für Transformationen unseres Erbguts sowie kulturell konstruierter Geschlechterbilder auf – und lädt per DIY-Anleitung zum biologischen wie digitalen Gender-Hacking ein. Mary Maggic ist ein*e nicht-binär*e Künstler*in, deren*dessen Projekte bei der Transmediale in Berlin und bei diversen internationalen Festivals eingeladen waren. Mary Maggic produziert amateurwissenschaftliche Formate, partizipative Performances und spekulative Fiktionen.

#opensourceestrogen #hackyourgender #nonbinaryftw #mutagenesis #speculativefiction #hormoncocktail #hacktivist


DIGIFEM: GESAMTES PROGRAMM

Der dreitägige Fokus zu Formen des »digitalen Feminismus« versammelt Vorträge, Video- und Rauminstallationen, Workshops und DJ-Sets von internationalen und Hamburger Künstler*innen. Die Uraufführungen und Auftragsarbeiten schauen in Vergangenheiten und Zukünfte, verrauschen Bilder und Sounds – alles ebenso analog wie digital. Sind wir alle bereits »slaves to the algorithm« oder gibt es Auswege aus der digitalen Reproduktion von Ungleichheiten? Die Vertreter*innen der queerfeministischen Avantgarde geben diverse Einblicke in diese medialen Welten, lokalen Bezüge und globalen Echokammern. Bots können lügen, aber Bits beißen nicht!

TAG 1 (28.11.2019)

Installationen jeweils ab 18:00:
PARADISE – Leyla Yenirce & Mazlum Nergiz
I AM NOT A LOCAL GIRL – Cornelia Sollfrank & #purplenoise
NEUROSPECULATIVE AFROFEMINISM -  Hyphen-Labs
HOUSEWIVES MAKING DRUGS / MOLECULAR QUEERING AGENCY – Mary Maggic
20:30: Vortrag von Mutale Nkonde RACIAL LITERACY IN TECHNOLOGY

TAG 2 (29.11.2019)

Installationen jeweils ab 18:00 (siehe Tag 1)
20:30: Vortrag von Cornelia Sollfrank THE ART OF MAKING TROUBLE
ab 22:30: DJ-Set by Cri$py C

TAG 3 (30.11.2019)

Installationen jeweils ab 18:00 (siehe Tag 1)
15:00-17:00Workshop mit Safa Ghnaim DATA 101 & YOUR DATA DETOX
17:00-19:00Workshop mit Mutale Nkonde TAKING ACTION – RACIAL LITERACY IN TECH
20:30: Vortrag von Ashley Baccus-Clark BLACK + SPECULATIVE FUTURES
22:00: Lecture Juliana Huxtable
ab 23:00: DJ-Set Juliana Huxtable

Übersicht des gesamten Themenfokus auf kampnagel.de/digifem


Raumkonzept Westflügel: Amyra Radwan
Der digitale Raum nimmt Einfluss auf das Denken. In ihm ausgetauschte Bilder und Worte beeinflussen die Vorstellung von Geschlecht und Schönheit. Die Künstlerin Amyra Radwan (»born and raised 50% in Hamburg, Germany and 50% in Cairo, Egypt«) erforscht in ihren visuellen Repräsentationen, wie soziale Medien und die Werbe- sowie Pornoindustrie mit digitalen Vermarktungsstrategien die geschlechtlichen und sexuellen Normen formen und verändern. In ihren Raumkonzeptionen hinterfragt Radwan, die zur Zeit Kommunikationsdesign an der Hamburger Hochschule für Angewandte Wissenschaft (HAW) studiert, unter Einsatz von analoger und digitaler Technik visuelle Reize, indem sie diese einerseits in Loops übersteigert und sie andererseits durch raumgreifende Installationen für die Betrachtenden körperlich erfahrbar macht. Im Rahmen von DIGIFEM! gestaltet sie das Westfoyer auf Kampnagel.


Digifem wird gefördert vom Elbkulturfonds und im Rahmen desBündnisses der internationalen Produktionshäuservon der Beauftragten für Kultur und Medien.


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Kartentelefon +49 40 270 949-49
tickets@kampnagel.de