Theater, Performance und Tanz in Hamburg - Kampnagel

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Kein Einzelfall - Rechtsradikale Realitäten in Deutschland
Keine Statist*innen! Aktivistische Praxen in der Erinnerungskultur:

Folge 4: Nadine Saeed von der Initiative in Gedenken an Oury Jalloh

 
Digital / Online
  • Sa, 10.04.2021 19:00 [Online]
    Eintritt frei

Die Journalistin Özlem Gezer (DER SPIEGEL) spricht mit Vertreter*innen von Initiativen, die an unterschiedlichen Orten in Deutschland die Erinnerung an rassistische, antisemitische und antiziganistische Gewalttaten organisieren. Sie erzählen von ihrer spezifischen Geschichte und ihrer Praxis vor Ort, ebenso von ihren Forderungen an Politik, Medien und Gesellschaft.

Folge 4: NADINE SAEED VON der Initiative in Gedenken an Oury Jalloh

Die Initiative in Gedenken an Oury Jalloh gründete sich unmittelbar nach dem Brandtod Oury Jallohs in der Gewahrsamszelle Nr. 5 des Polizeireviers Dessau-Roßlau am 7. Januar 2005. Oury Jalloh war in Dessau rechtswidrig in Polizeigewahrsam genommen worden und Polizeibeamte hatten ihn auf eine schwer entflammbare Matratze an Händen und Füßen fest gekettet. Nur wenige Stunden später ist war bis zur Unkenntlichkeit verbrannt. Die 15 Jahre lange Ermittlungsarbeit im Fall Oury Jalloh ist geprägt von verschwundenen oder manipulierten Beweismitteln, Widersprüchen in den Zeugenaussagen sowie der Verschleppung und Vertuschung durch die Ermittlungsbehörden von Polizei und Justiz. Die Initiative in Gedenken an Oury Jalloh hat die Ermittlungen von Anfang an durch eigene gutachterliche Untersuchungen begleitet und kämpft nicht nur für die Aufklärung des Mordes an Oury Jalloh, sondern will auch den ursächlichen, strukturellen Rassismus durch diskriminierende Gesetze für Asylbewerber, durch gewalttätige Polizeipraxis gegenüber „Ausländern“ und durch rechtswidrige Staatsräson der Judikative offenlegen. 


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  • Projektleitung: Jens Geiger
  • Projektkoordination Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg: Petra Zivkovic
  • Projektkoordination Kampnagel: Alina Buchberger
  • Produktionsleitung Kampnagel: Johanna J. Thomas
  • Projektkoordination Metropolis Kino: Manja Malz
  • Kurator Filmprogramm und Ausstellung: Jens Geiger
  • Kurator*innen Kongress: Alina Buchberger, Jens Geiger, Petra Zivkovic
  • Mitarbeit Kongress: Annette Hans
  • Videoschnitt Kongress: Francis Eggert
  • Beirat: Ibrahim Arslan, Caro Keller, Dr. Susann Lewerenz, Daniel Manwire, Dan Thy Nguyen, Dr. Reyhan Şahin, Eliza-Maimouna Sarr
  • Vermittlung: Sonja Collison, Melani Klaric
  • Gestaltung Druckerzeugnisse: Damian Domes
  • Gestaltung Website: Damian Domes, Fabian Donay
  • Entwicklung und Umsetzung Website: Fabian Donay
  • Redaktion Social Media: Marcel Wicker

Eine Veranstaltung von Kampnagel, Heinrich Böll Stiftung Hamburg und Metropolis Kino.  Mit Unterstützung von ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Buccerius, Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein, Heinrich Böll Stiftung und Amadeu Antonio Stiftung. Gefördert durch die Bundeszentrale für politische Bildung.


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Kartentelefon +49 40 270 949-49
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