Theater, Performance und Tanz in Hamburg - Kampnagel

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Kein Einzelfall - Rechtsradikale Realitäten in Deutschland
Can the subaltern remember?:

Dr’in. Katharina Rhein: Von der rechten Gewalt, die es nicht geben durfte. Erinnerungskulturelle Praxen in der BRD seit 1945

Digital / Theorie
  • Do, 15.04.2021 19:00 [Online]


ZUM DIGITALKONGRESS ANTIFASCHISMUS 2021: KOMPLEXE ERINNERUNG – KOMPLEXE STRATEGIEN

Wer erinnert an die Opfer rechter Gewalt, wer benennt Täter*innen und ihre Unterstützer*innen? Und wer erinnert explizit nicht? Wessen Erinnerungspraxis und Expert*innenwissen wird marginalisiert und wessen Narrativ mit der Macht der Dominanzgesellschaft durchgesetzt?

Schon vor dem Digital-Kongress ANTIFASCHISMUS 2021 geben Dr. Massimo Perinelli und Dr. Katharina Rhein zwei inhaltliche Inputs in die Themen des Kongresses. In ihren Kurzvorträgen und im anschließenden Gespräch mit Nissar Gardi benennen sie  einige zentrale Fragestellungen, die am 16. und 17. April weiter vertieft werden.

Dr’in. Katharina Rhein: Von der rechten Gewalt, die es nicht geben durfte. Erinnerungskulturelle Praxen in der BRD seit 1945

Die Soziologin und Pädagogin Katharina Rhein, Ko-Leiterin der Forschungsstelle NS-Pädagogik an der Uni Frankfurt, geht in ihrem Input der Frage nach, warum die lange Geschichte des bundesrepublikanischen Rechtsterrorismus bis heute fast keine Spuren in einer dominanzgesellschaftlichen Erinnerungskultur hinterlassen hat. Sie skizziert ein Narrativ von verirrten Jugendlichen und verwirrten Einzeltäter*innen, das sich vom frühen Nachkriegsdeutschland bis in die Gegenwart in immer neuen Varianten wiederentdecken lässt. Es ist die Legende von den aberhunderten „Einzelfällen“, die die Geschichte der Bundesrepublik durchziehen, ohne dass ein strukturelles Problem erkannt würde.


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  • Projektleitung: Jens Geiger
  • Projektkoordination Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg: Petra Zivkovic
  • Projektkoordination Kampnagel: Alina Buchberger
  • Produktionsleitung Kampnagel: Johanna J. Thomas
  • Projektkoordination Metropolis Kino: Manja Malz
  • Kurator Filmprogramm und Ausstellung: Jens Geiger
  • Kurator*innen Kongress: Alina Buchberger, Jens Geiger, Petra Zivkovic
  • Mitarbeit Kongress: Annette Hans
  • Videoschnitt Kongress: Francis Eggert
  • Beirat: Ibrahim Arslan, Caro Keller, Dr. Susann Lewerenz, Daniel Manwire, Dan Thy Nguyen, Dr. Reyhan Şahin, Eliza-Maimouna Sarr
  • Vermittlung: Sonja Collison, Melani Klaric
  • Gestaltung Druckerzeugnisse: Damian Domes
  • Gestaltung Website: Damian Domes, Fabian Donay
  • Entwicklung und Umsetzung Website: Fabian Donay
  • Redaktion Social Media: Marcel Wicker

Eine Veranstaltung von Kampnagel, Heinrich Böll Stiftung Hamburg und Metropolis Kino.  Mit Unterstützung von ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Buccerius, Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein, Heinrich Böll Stiftung und Amadeu Antonio Stiftung. Gefördert durch die Bundeszentrale für politische Bildung.


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Kartentelefon +49 40 270 949-49
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