Theater, Performance und Tanz in Hamburg - Kampnagel

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Other Europe: Perspektiven auf Identität & Vielfalt Europas
On Solidarities: Emilia Roig:

Lesung: Why we matter

 
  • Emilia Roig
    © Mohamed Badarne
  • © Aufbau Verlag
Theorie
  • Tickets: Eintritt frei
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    Diese Veranstaltung findet mit der 2G-Regel statt: Zutritt nur für Menschen mit Nachweis einer Corona-Impfung oder -Genesung. Bei 2G-Veranstaltungen entfallen weiterhin die Maskenpflicht und Kapazitätsbeschränkung, allerdings empfehlen wir das Tragen der Maske auch während der Veranstaltung und verkaufen die 2G-Veranstaltungen weiterhin platzreduziert mit gesperrten Sitzplätzen bzw. eingeschränkter Kapazität um die Abstände zwischen Besucher*innen zu erhöhen.

  • Do, 16.12.2021 19:00
    Kampnagel – P1 Tickets

Über vier Themenschwerpunkte hinweg beleuchtet Other Europe: Perspektiven auf Identität und Vielfalt diasporische Perspektiven auf europäische Geschichte und Gegenwart. In der letzten Diskursveranstaltung der Reihe liest Intersektionalität-Ikone Dr. Emilia Roig aus ihrem Buch Why We Matter. Das Ende der Unterdrückung. Darin deckt sie die Muster gesellschaftlicher Unterdrückung auf und stellt ihr Anleitungen radikaler Solidarität entgegen. Auch anhand der Geschichte ihrer eigenen Familie, in der Rassismus, die Shoa, Trauma, Black Pride, Queerness, das Patriarchat und Feminismus aufeinanderprallen zeigt sie auf, wie sich Rassismus mit anderen Diskriminierungen im Alltag überschneidet. Gleichzeitig schafft sie ein neues Bewusstsein dafür, wie sich Zustände, die wir für "normal" halten historisch entwickelt haben und zeigt, dass unsere Welt eine ganz andere sein könnte. Das Panel im Anschluss diskutiert Möglichkeiten, unterschiedliche emanzipatorische Kämpfe zusammenzudenken. Die perfekte Gelegenheit also, um neue Narrative zu schaffen die das kollektive Bewusstsein verändern.

Emilia Roig (sie/ihr) ist die Gründerin und Geschäftsführerin des in Berlin ansässigen Center for Intersectional Justice (CIJ), einer gemeinnützigen Organisation, die sich für Gerechtigkeit, Gleichberechtigung und ein Leben frei von systemischer Unterdrückung für alle einsetzt. Ihre Erfahrung, in einer algerisch-jüdisch-karibischen Familie in Frankreich aufzuwachsen, prägte ihr Engagement und ihre Leidenschaft für intersektionale soziale Gerechtigkeit. Seit 2020 lehrt sie an der Hertie School in Berlin und hat an Universitäten in Frankreich, Deutschland und den U.S.A. zu Intersektionalitätstheorie, Postcolonial Studies, Critical Race Theory, Queer Feminism und Internationalem und Europäischem Recht unterrichtet. Die Politikwissenschaftlerin arbeitete vor ihrer Promotion intensiv zu Menschenrechtsfragen bei der UN,der GIZ und bei Amnesty International und entschied sich, den Bereich der Entwicklungszusammenarbeit zu verlassen, um sich auf soziale Gerechtigkeit in Europa zu konzentrieren. Ihr Buch Why We Matter. Das Ende der Unterdrückung erschien 2021 im Aufbau Verlag.


Die Reihe OTHER EUROPE ist gefördert vom Auswärtigen Amt und Diplomats of Color.


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