Theater, Performance und Tanz in Hamburg - Kampnagel

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5. Hamburger Krimifestival:
Familiäre Dramen: Gisa Klönne & Friedrich Ani

 
  • © Markus Röleke
  • Fr, 04.11.2011 24H
    Kampnagel – K2

ES LESEN Gisa Klönne („Nichts als Erlösung”) und Friedrich Ani („Süden und die Schlüsselkinder”)MODERATION Volker AlbersMit Gisa Klönne und Friedrich Ani 
haben sich zwei der renommiertesten deutschen Krimiautoren beim Hamburger Krimifestival angesagt. Zwei Autoren zudem, die unkonventionelle Ermittler zu ihren Serienfiguren erkoren haben. Tabor Süden, der (Anti)Held des Münchners Friedrich Ani, arbeitete früher auf der Vermisstenstelle der Münchner Kripo, nach seiner Demission ermittelt er jetzt auf eigene Faust, 
zuletzt in dem fulminanten Roman „Süden“. Judith Krieger, Hauptkommissarin der Kölner Autorin Gisa Klönne, trägt ihren Nachnamen mit gewissem 
Recht, gefallen jedenfalls lässt sie, die 
passionierte Biertrinkerin, sich nichts.In „Nichts als Erlösung“ (Ullstein), 
Klönnes aktuelles Buch, das sie beim Krimifestival vorstellt, bekommt es 
Krieger mit einem grässlich entstellten Toten in der Kölner Altstadt zu tun. Rätselhaft ist, dass offenbar niemand den Mord in dem belebten Viertel bemerkt hat. Der Täter, so scheint es, sucht die Öffentlichkeit. Nach der Identifizierung des Toten stoßen die Ermittler auf eine Familientragödie – der Ermordete stand vor vielen Jahren selbst 
unter Mordverdacht.Gisa Klönne legt mit ihrem fünften Fall für Judith Krieger einen eindringlich und rasant erzählten Kriminalroman über ein lang verschwiegenes Kapitel der deutschen Geschichte vor.„Süden und die Schlüsselkinder“ 
(Droemer Knaur) heißt der neue Kriminalroman von Friedrich Ani, der wenige Tage vor dem Krimifestival erscheint. 
Der junge Adrian verschwindet kurz vor Weihnachten aus dem Kinderschutzhaus. Tabor Süden, Experte für das Auffinden verschwundener Menschen, 
macht sich auf die Suche. Die einzigen Hinweise, wo Adrian sich aufhalten könnte, stehen in einer SMS, die der Junge an seine Freundin geschickt hat.Erneut stellt Friedrich Ani seine 
Fähigkeit unter Beweis, Figuren ungemein sensibel zu zeichnen und die Risse 
in den sorgsam gehüteten Fassaden des 
Alltags punktgenau genau zu benennen.



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