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Ragnar Kjartansson:
The End

 
  • © ragnar kjartansson
  • Do, 11.08.2011 24H
    Festivalzentrum

an allen Vorstellungstagen / ab 19:00 / Festivalzentrum / Eintritt freiEine einsame Winterlandschaft in den kanadischen Wäldern. Schnee, Berge, Himmel, Weite. Doch dann rückt eine zweiköpfige Band ins Bild, die mit Klavier, Gitarren, Schlagzeug und Verstärker ausgestattet, ein schwermütig-melodiöses Lied ins scheinbar endlose Niemandsland singt. Die Kamera nähert sich der rauen Wildnis aus verschiedenen Perspektiven und fängt in atemberaubenden Bildern das landschaftliche Tableau Vivant ein. THE END ist, projiziert auf fünf Leinwänden, eine Art Zeitvernichtungs-Maschine, bei der die Zeit zwar nicht still steht, aber – für 30 Minuten – auch nicht aus der Wiederholung heraus kommt. Die Installation ist ein gleichermaßen schöner wie ironischer Kommentar, der das vielseitige Spektrum von Ragnar Kjartansson präzise einfängt. Sich selbst charakterisiert er als hoffnungslosen Romantiker, der sein Tun ganz der existentiellen Handlungs- performance unterordnet und in seinen Werken Momente der Ergriffenheit und der reinen Expression bis zur Erschöpfung aushält. Immer wieder operiert er mit den Themen Dauer und Durchhalten, die sich auch bei THE END durch die Kälte und das an physische Grenzen Gehen in den Vordergrund drängen. Als jüngster Repräsentant, der jemals sein Land auf der Biennale vertreten hat, gestaltete der 1976 in Island geborene Kjartansson den Pavillion in Venedig 2009.„Seine Werke changieren zwischen regionalen Volkserzählungen und popkulturellen Versatzstücken und entwerfen betörende und zugleich beklemmende Blicke auf Geschichte und Gegenwart“. [Frankfurter Kunstverein][Installation] Ragnar Kjartansson- THE END, 2009, Thyssen-Bornemisza Art Contemporary



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