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Jonathan Stockhammer:
Schleswig-Holstein Musik Festival: Hasretim – Eine anatolische Reise

  • Sa, 30.07.2011 24H
    Kampnagel – K6

(Sa) 30.07. / 20:00 / k6 / 39,00 €Tickets erhalten Sie hier über die Seite des Schleswig-Holstein Musik Festivals.Dresdner Sinfoniker (Solistenensemble)Marc Sinan Musik und ProduktionAndrea Molino musikalische EinrichtungJonathan Stockhammer musikalische LeitungEnsemble mit türkischen und armenischen MusikernEine musikalisch-filmische Collage von Marc Sinan mit Videodokumenten anatolischer VolksmusikerMarc Sinan, MusikAndrea Molino, Musikalische Einrichtung und LeitungMarc Sinan und Markus Rindt, ProduktionWenn man sich in Istanbul auf den Weg nach Osten macht, Richtung Samsun, Ordu oder Trabzon, reist man in die Vergangenheit. Entlang des Weges legt das Land Stück für Stück die Jahre ab. Man hält im Dorf Bolu, um in der Abenddämmerung unter Neonlicht köstliche Köftes zu kosten, lässt in tiefer Nacht Corum und Merzifon hinter sich und erreicht im Dunst der Morgendämmerung die Küste des Schwarzen Meeres. Über viele Wochen bereisten der Gitarrist Marc Sinan, Sohn einer türkisch-armenischen Mutter und eines deutschen Vaters, und Markus Rindt, Intendant der Dresdner Sinfoniker, mit einem Kamerateam den Nordosten der Türkei und zeichneten die Gesänge und Tänze der Einheimischen auf. Die Videodokumente der Volksmusiker hat Marc Sinan mit einer zeitgenössischen Musik von ungemeiner Kraft verwoben – Resultat kostbarer, persönlicher Begegnungen mit den Menschen und Musikern Anatoliens, Zeugen einer anderen Gegenwart. Getrieben von der Sehnsucht – »Hasretim« bedeutet »Ich bin sehnsüchtig« oder »Meine Sehnsucht« – nach dem Aufspüren der kulturellen Wurzeln, schuf Marc Sinan mit »Hasretim – Eine anatolische Reise« ein Werk von eindrücklicher Kraft. Die musikalische Installation changiert zwischen den originalen Film- und Tondokumenten, die als Videoprojektion zu sehen sind, und der Live-Musik des Ensembles. Faszinierend ist dabei das Zusammenspiel der Mitglieder der Dresdner Sinfoniker mit den Volksmusikern aus der Türkei und Armenien, die auf ihren traditionellen Instrumenten – der Flöte Kaval, der Fiedel Kemençe, den Lauten Ud und Saz, der Trommel Darbuka, der Kurzoboe Duduk und der Kegeloboe Zurna – selbstverständlich nicht in der »wohltemperierten« Stimmung westlicher Instrumente spielen – ein multikulturelles Projekt der ganz besonderen Art.



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