Theater, Performance und Tanz in Hamburg - Kampnagel

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Julius Popp:
BIT.FALL

 
  • © Francois Dury
  • © Francois Dury
  • Do, 13.08.2009 24H

Glitzernde, transparente Worte aus Millionen von Wassertropfen erwarten alle Besucher am Osterbekkanal. Aus mehreren Metern Höhe fallen ständig neue, aus Wasser geformte Worte in die Tiefe und zerfallen wieder ins Nichts. Dieser imposante Wort-Teppich thematisiert auf subtile Weise unsere von den Medien dominierte Welt: ein eigens entwickeltes Computerprogramm filtert aus Nachrichtenseiten im Internet die am häufigsten vorkommenden Begriffe heraus.„Hoffnung“, „process“ oder „Telekom“ schälen sich – scheinbar willkürlich – aus dem Rauschen heraus, sind kurz für den Betrachter zu lesen und lösen sich sofort wieder auf. BIT.FALL ist ein fragiles Schauspiel aus verschwindenden Worten, in dem der permanente Wasserfluss einer Analogie zum Strom der Informationen, die täglich auf uns niederprasseln, entspricht. Im komplexen Spannungsfeld von Wissenschaft und Kunst siedelt Julius Popp seine viel beachteten installativen Arbeiten an. Bildende Kunst, die sich auf sehr originäre Weise mit dem Erzeugen von Bildern, dem Prozess des Wahrnehmens, dem Verstehen der Welt durch autonome Maschinen und der individuellen Interpretation des Gesehenen beschäftigt und die bei großen Ausstellungen zwischen New York, Tokyo und London gezeigt wird.„BIT.FALL ist eine Metapher des Informationszeitalters, ein ungemein sinnliches Bild, intellektuell scharf und anschaulich“. [Artsmagazine][Installation] Julius Popp // Dogenhaus Galerie LeipzigDie Installation kann an allen Vorstellungstagen ab 19:00 bis ca. 23:00 bei freiem Eintritt besucht werden.



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