Theater, Performance und Tanz in Hamburg - Kampnagel

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Revolutionary Souq: Ein immersiver Basar
Tag 1 - Pre-Revolutionary Feelings:

Eröffnung

 
  • © Hanadi Chawaf
Theater & Performance / Musik / Rollstuhlgerecht / Theorie / Kunst / Film / Migrantpolitan
  • Do, 12.03.2020 18:00
    kmh, k4, Westfoyer, p1

Der »normale« Alltag im Souq oder die Ruhe vor dem Sturm: Die syrische Gesellschaft besteht wie ein Mosaik aus unterschiedlichen Gruppen und Minderheiten (Sunniten, Schiiten, Aleviten, Christen, Orthodoxe, Juden, Ismaili, Kurden und noch viele weitere), die gemeinsam zwar ein Land repräsentieren, aber auf keinen Fall EINE Idee oder EINE Meinung. Mit dem Aufstieg der Baath-Partei wurde die Religion immer stärker instrumentalisiert und gleichzeitig systematisch ausgegrenzt und diskriminiert.

Um 18:00 Uhr beginnen die Festivalaktivitäten des Revolutionary Souq mit einer Diskussion, in der die Situation Syriens in der Zeit vor der Revolution aus verschiedenen Perspektiven erörtert wird. Die syrische Journalistin Lina Chawaf musste leider absagen, die Diskussion findet aber in neuer Besetzung statt.

Um 19:30 Uhr wird der Markt eröffnet, auf dem Sie sich frei bewegen können. Dort werden diverse Waren an unterschiedlichen Ständen angeboten - von luxuriösen syrischen Süßigkeiten und besonderen Lebensmitteln bis zu Büchern, Kleidung und dekorativen Accessoires. Sogar ein Friseursalon erwartet Sie.

Neben dem Markt befindet sich eine Ausstellungshalle (Qasr Al-Azem), in der sie während Ihres Besuchs Kunstwerke entdecken können. Dort finden Sie auch den Geschichtenerzähler Bassam Dawood, der im Café Alnofarah auf Sie wartet, um Ihnen einige seiner Anekdoten zu erzählen.

Am Abend erwartet Sie ein Musikprogramm. Der Khan Asaad Pasha öffnet um 22:00 Uhr seine Türen, das Konzert von Abu Gabi ist leider abgesagt. Eine neue Ausgabe von Oriental Karaoke findet statt!


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