Theater, Performance und Tanz in Hamburg - Kampnagel

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City of Dances: 7.Biennale Tanzausbildung&Fokus Tanz #6:
Kurze Stücke

 
  • © Grafik Queens Design
Tanz / Rollstuhlgerecht / mit Hörverstärkung
  • Mo, 17.02.2020 20:00
    Kampnagel – K2
  • Di, 18.02.2020 18:30
    Kampnagel – K2
  • Mi, 19.02.2020 18:30
    Kampnagel – K2
  • Do, 20.02.2020 18:30
    Kampnagel – K2
  • Fr, 21.02.2020 18:30
    Kampnagel – K2
  • Sa, 22.02.2020 18:30
    Kampnagel – K2

Eine Woche lang treffen sich etwa 140 Tanzstudierende von insgesamt 18 deutschen und internationalen Tanzschulen in Hamburg, um ihre unterschiedlichen Ausbildungen und das Genre Tanz zu reflektieren. Dem Hamburger Publikum präsentieren die Studierenden KURZE STÜCKE jeweils von drei oder vier Ausbildungsinstitutionen an einem Abend und vermitteln so einen Einblick in das breite Spektrum des zeitgenössischen Tanzes. Welche Schulen an welchen Abenden ihre Arbeiten zeigen, wird Ende Januar  bekannt gegegeben.

Nach den kurzen Stücken können Sie jeweils noch die Vorstellungen des Programms vom FOKUS TANZ #6 ansehen.

MO-17.02. ab 20:00

HOCHSCHULÜBERGREIFENDES ZENTRUM TANZ BERLIN (HZT)
Die Besonderheit der drei Studiengänge am HZT Berlin ist die enge Verbindung von akademischer Ausbildung und künstlerischer Praxis. Die Studiengänge sind experimentell ausgerichtet, reagieren auf den Wandel zeitgenössischer Kunstproduktion und hinterfragen, was Tanz, Performance und Choreografie als Kunstformen in den heutigen Gesellschaften sind und sein können. Die Entwicklung der eigenen künstlerischen Projekte bildet einen Schwerpunkt im Bachelor- Studiengang »Tanz, Kontext, Choreographie«. Eine dieser studentischen Arbeiten wird auf der Biennale gezeigt.

GLS _LA FABRIQUE CULTURELLE ABIDJAN, ELFENBEINKÜSTE
Seit 2014 gibt es in der Gemeinde Cocody in Abidjan das künstlerische Ausbildungszentrum »GLS _La fabrique culturelle«, eine Initiative von Franck Edmond Yao alias Gadoukou la Star und Chantal Djédjé. Die Kulturfabrik stellt das Konzept einer für alle zugänglichen Kulturdemokratie in den Mittelpunkt, das künstlerische Ausbildungszentrum ist multidisziplinär und bietet Unterricht in Gesang, Theater, urbanem
afrikanischen Tanz, Zumba, Salsa und HipHop. In der 15-minütigen Präsentation »La Transformation« wird die Suche nach einer zeitgenössischen Identität getanzt.

BALLETTSCHULE DES HAMBURG BALLETT JOHN NEUMEIER
In der 1978 von John Neumeier gegründeten Ballettschule werden 196 Schüler*innen (7-18 Jahre) aus aller Welt für den Bühnentanz ausgebildet. 80 Prozent des aktuellen Hamburg Ballett-Ensembles sind Absolvent*innen. Schwerpunkt der Ausbildung ist der klassisch-akademische Tanz. Pas de deux, klassische und zeitgenössische Variationen, moderne Tanztechnik, Tanz-Komposition und Charaktertanz sind weitere wichtige Bestandteile. Kreativität und Menschlichkeit soll in jedem/r einzelnen erweckt werden. Auf Kampnagel zeigen die Schüler*innen Ausschnitte aus »Beethoven Dances«; von John Neumeier zum 40. Jubiläumsjahr der Schule kreiert.

Den Abendzettel finden Sie hier.

DI-18.02. ab 18:30

PALUCCA HOCHSCHULE FÜR TANZ DRESDEN
Die Palucca Hochschule für Tanz Dresden ist Deutschlands einzige eigenständige Hochschule für Tanz. Mit integrierter Oberschule und Internat wird eine neunjährige Tanzausbildung ab Klasse 5 angeboten, die mit dem Bachelor Tanz abschließt. Daneben gibt es die Masterstudiengänge Tanzpädagogik und Choreografie. Gelehrt wird Klassischer Tanz, Zeitgenössischer/Moderner Tanz und Improvisation. Auf Kampnagel wird eine
Arbeit von Matjah Mrozewski gezeigt, für die die Bachelor-Studierenden zunächst jeweils Soli entwickelt haben.

ZENTRUM FÜR ZEITGENÖSSISCHEN TANZ HOCHSCHULE FÜR MUSIK UND TANZ KÖLN (ZZT)
Das Zentrum für Zeitgenössischen Tanz versteht sich in seiner Ausrichtung grundsätzlich interdisziplinär und setzt Impulse für künstlerische und praxisorientierte Forschung. Die Konzeption der Studienprogramme (BA, MA und PhD) basiert auf einer innovativen Interaktion zwischen den drei Disziplinen Tanz, Tanzwissenschaft
und Tanzvermittlung. Präsentiert wird die Choreografie LEVIAH der israelischen Choreografin Reut Shemesh (ehem. Residenzchoreografin von K3 | Tanzplan Hamburg).

INVISIBLE CENTRE OF CONTEMPORARY DANCE TEHERAN, IRAN
Das Invisible Centre of Contemporary Dance für zeitgenössischen Tanz wurde 2010 im Iran gegründet. Seitdem bietet es eine Struktur für Workshops, Jam-Sessions, Forschung, Vorführung von Tanzfilmen und das Underground-Tanzfestival UNTIMELY. Ziel ist es, zeitgenössischen Tanz im Iran zugänglich zu machen. Der Leiter Mohammad Abbasi hat bisher 114 Workshops für ca. 1000 Menschen gegeben – ohne öffentliche Kommunikationswege. An den Workshops kann jede*r, unabhängig von Alter, Erfahrung und körperlichen Fähigkeiten teilnehmen.

Den Abendzettel finden Sie hier.

MI-19.02. ab 18:30

CENTRE MÉDITERRANÉEN DE DANSE CONTEMPORAINE, TUNIS, TUNESIEN
Die Schule zeichnet sich durch kulturelle Vielfalt, künstlerisches Potenzial und Techniktraining aus und setzt sich für ein solidarisches Bewusstsein einer gemeinsamen Zukunft ein. Für das Lehrprogramm sind Lehrer*innen und Choreograf*innen aus der lokalen und internationalen Szene tätig. Die Studierenden zeigen ein Stück, das sie im Rahmen ihres Studiums erarbeitet haben.

HOCHSCHULE FÜR MUSIK UND DARSTELLENDE KUNST FRANKFURT AM MAIN (HFMDK)
Ziel des Bachelor-Studiengangs Tanz an der HfMDK ist die Ausbildung und individuelle Förderung von kreativen, ausdrucksstarken Tänzer*innenpersönlichkeiten, die über ein großes Spektrum sowohl in Techniken des Balletts als auch im zeitgenössischen Bereich verfügen. Sie lernen, künstlerische Arbeitsprozesse kreativ mitzugestalten und über die Kunstform Tanz im interdisziplinären wie im historischen und gesellschaftlichen Kontext zu reflektieren. Auf Kampnagel zeigen sie eine Arbeit, die sie mit dem Choreografen Johannes Wieland entwickelt haben.
 

AKADEMIE DES TANZES DER STAATLICHEN HOCHSCHULE FÜR MUSIK UND DARSTELLENDE KUNST MANNHEIM
Die Akademie des Tanzes ist eine der traditionsreichsten deutschen Ausbildungsstätten für Tänzer*innen mit Wurzeln bis ins 18. Jahrhundert. Basis der Ausbildung ist die klassische europäische Balletttradition, Ziel ist es, individuelle Fähigkeiten zu entwickeln und zu vertiefen. Die Studierenden zeigen die Choreografie »The Pool« von Paolo Maerio.

Den Abendzettel finden Sie hier.

DO-20.02. ab 18:30

BALLETT-AKADEMIE HOCHSCHULE FÜR MUSIK UND THEATER MÜNCHEN
Die Ballett-Akademie bildet seit mehr als 50 Jahren aus: von der Unterstufe (ab 8 Jahre) über den Bachelorstudiengang Tanz bis hin zur Junior Company in Kooperation mit der Bayerischen Staatsoper und der Heinz Bosl-Stiftung. Grundlage der Ausbildung ist die russische Waganowa-Methode, ergänzt durch weitere pädagogische Ansätze und moderne Tanztechniken. Auf Kampnagel präsentieren die Studierenden das Stück »Nice to meet you too«, eine Zusammenarbeit mit dem Dozenten David N. Russo. Komponistin: Alisa Scetinina.

CANADA’S NATIONAL BALLET SCHOOL TORONTO (NBS), KANADA
An der National Ballett School stehen Exzellenz, Zugänglichkeit und Integration im Zentrum der Überzeugung, dass Tanz eine transformative Kraft hat. Das Training der NBS bereitet junge Tänzer*innen und Nachwuchstrainer*innen auf eine internationale Karriere vor, als aktive, gut vernetzte und selbstbewusste Künstler*innen. Die NBS präsentiert zwei Stücke: »Duet from Three Images of Hope« von dem NBS-Absolventen Robert Binet und das Pas de Deux aus »La Bayadere« von Marius Petipa.

SCHOOL OF CULTURE AND CREATIVE EXPRESSIONS (SCCE) AMBEDKAR UNIVERSITY DELHI, INDIEN
Das MA-Programm Performance Practise (Dance) der SSCE ist das erste praxisorientierte Studienangebot für Tanz in Südasien. Das Curriculum umfasst physisches Training, Choreografie, kritische Praxis und Interdiszipinarität und richtet sich an Tanz- und Performanceschaffende in den Feldern künstlerische Produktion, Pädagogik, Forschung und Öffentlichkeitsarbeit. Der Studiengang basiert auf einer kritischen Auseinandersetzung mit Körperkulturen und dem Tanzmarkt des indischen Subkontinents.

Den Abendzettel finden Sie hier.

FR-21.02. ab 18:30

PONTIFICIA UNIVERSIDAD JAVERIANA BOGOTÁ, KOLUMBIEN
Das »Performing Arts Program« wurde 2014 mit dem Ziel eröffnet, neue Ansätze für die Ausbildung und den Beruf von Künstler*innen zu entwickeln. Es basiert auf der Auffassung, dass Bildung ein dynamischer Prozess ist, der darauf vorbereitet, auf ein sich rasch veränderndes und vielfältiges Umfeld zu reagieren. Es verbindet Somatik, Improvisation und Performance-Studies in einem Lehrplan, der dieses Bewusstsein in die Performance-Praxis bringen soll. Gezeigt wird die Choreografie »Haltung«.

JÖRG BEESE
Der Tänzer Jörg Beese zeigt das Tanzsolo >>Beyond the Title<<, das sich auf seine  tänzerische Qualität konzentriert. Indem er seine Imaginationskraft einsetzt, überschreitet der Performer die Grenze zwischen der Bühne und seiner eigenen Phantasie und besucht Räume, die nur er betreten darf.

DANCESCAPE SOUTH AFRICA CAPE TOWN, SÜDAFRIKA
Dancescape South Africa bietet Tanzkurse für Jugendliche in benachteiligten Townships in Südafrika, um den Kindern Perspektiven und Alternativen zu bieten, gut für Körper und Geist. Talentierten Schüler*innen werden Wege für eine Karriere in der darstellenden Kunst geöffnet. Dancescape South Africa präsentiert ein Tanztheaterstück, das die fiktive Geschichte einer Heilerin erzählt.

FOLKWANG UNIVERSITÄT DER KÜNSTE ESSEN
Seit 1927 werden an der Folkwang Universität der Künste internationale Tänzer*innen ausgebildet. Die Tanzausbildung versteht sich als interdisziplinär, traditionsbezogen und vielseitig agierend. Die Arbeit mit Gastchoreograf*innen spielt eine bedeutende Rolle. Für die Biennale Tanzausbildung hat der Düsseldorfer Choreograf Ben J. Riepe, der selbst Tanz an der Folkwang Universität studierte, eine Präsentation erarbeitet.

Den Abendzettel finden Sie hier.

SA-22.02. ab 18:30

JANA ZÖLL
Die Performerin und Tänzerin Jana Zöll zeigt einen kleinen Ausschnitt aus SCHOOL OF SHAME, der aktuellen Produktion von POLYMORA Inc. In dieser Performance wird Scham und Beschämung thematisiert.

CODARTS DANCE ROTTERDAM, NIEDERLANDE
Die Codarts University of the Arts bietet in ihrem BA-Tanzprogramm eine Kombination aus intensivem Studium der Tanztechniken, Improvisationen/Komposition, Aufführungspraxis sowie Theorie und Reflexion. Auf Kampnagel zeigen die Studierenden zwei kurze Stücke: »FAR-Duet« in der Choreografie von Wayne McGregor und »The Golden Pas de Deux (The Dowland Variation)« von Stephen Shropshire.

STAATLICHE BALLETTSCHULE BERLIN
Die Staatliche Ballettschule Berlin hat die größte und zugleich jüngste Ballettcompagnie Deutschlands. Internationale Talente werden in klassisch-romantischem Ballett ebenso ausgebildet wie für zeitgenössischen Tanz. Unter dem Motto »Tradition bewahren, Neues wagen« des künstlerischen Leiters Gregor Seyffert zeigt das Ensemble abendfüllende Aufführungen in Berlin und überregional. Auf Kampnagel präsentieren sie »Work in Progress« der Choreografin Barbara Gatto, über die großen Themen menschlicher Existenz.

ESCOLA SUPERIOR DE DANÇA LISSABON (ESD), PORTUGAL
Die Tanzausbildung an der Escola Superior de Dança existiert seit 1983 und zeichnet sich durch eine ständige Aktualisierung und Weiterentwicklung der Fakultät sowie eine enge Beziehung zur nationalen und internationalen Künstler*innenszene aus. Sie zeigt die zwei Duette »Quando a linha desalinha« und »Em Laivo«, die von Studierenden aus dem zweiten Jahr choreografiert wurden.

CANADA’S NATIONAL BALLET SCHOOL TORONTO (NBS), KANADA
An der National Ballett School stehen Exzellenz, Zugänglichkeit und Integration im Zentrum der Überzeugung, dass Tanz eine transformative Kraft hat. Das Training der NBS bereitet junge Tänzer*innen und Nachwuchstrainer*innen auf eine internationale Karriere vor, als aktive, gut vernetzte und selbstbewusste Künstler*innen. Die NBS präsentiert den Pas de Deux aus »La Bayadère« von Marius Petipa.

Den Abendzettel finden Sie hier.


Die 7. Biennale Tanzausbildung 2020 Hamburg ist eine Veranstaltung der Ausbildungskonferenz Tanz, ausgerichtet von Kampnagel, K3 | Tanzplan Hamburg, der Ballettschule des Hamburg Ballett John Neumeier und dem Bundesjugendballett. Gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung.


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