Theater, Performance und Tanz in Hamburg - Kampnagel

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Kongress Work in Progress - Auftaktveranstaltung:
Die Wirksamkeit unseres Tuns

 
  • Keynote von Prof. Dr. Michael Braungart
    © Selim Sudheimer
  • © Kerstin Behrendt
Theorie
  • Do, 14.04.2016 20:00
    Auftaktveranstaltung Do: Eintritt frei
    Kampnagel – K1
  • Fr, 15.04.2016 09:30
    Refugees Welcome: Bus 2
    Parkplatz Kampnagel
  • Fr, 15.04.2016 09:30
    Refugees Welcome: Bus 1
    Parkplatz Kampnagel
  • Fr, 15.04.2016 09:30
    Art/Impact: Bus 3
    Parkplatz Kampnagel
  • Fr, 15.04.2016 09:30
    Art/Impact: Bus 4
    Parkplatz Kampnagel
  • Fr, 15.04.2016 09:30
    All inclusive: Bus 5
    Parkplatz Kampnagel
  • Fr, 15.04.2016 09:30
    All inclusive: Bus 6
    Parkplatz Kampnagel
  • Fr, 15.04.2016 09:30
    No No Future: Bus 7
    Parkplatz Kampnagel
  • Fr, 15.04.2016 09:30
    No No Future: Bus 8
    Parkplatz Kampnagel
  • Fr, 15.04.2016 09:30
    Creating City: Bus 9
    Parkplatz Kampnagel
  • Fr, 15.04.2016 09:30
    Creating City: Bus 10
    Parkplatz Kampnagel

»Work in Progress«, der Hamburger Kongress zur Zukunft der Arbeit geht auf Tour und besucht die Orte, an denen Arbeit stattfindet. Bei der fünften Ausgabe verabschiedet sich »Work in Progress« vom klassischen Kongressformat und überwindet die Grenzen zwischen Bühne und Zuschauerraum. Am 14. und 15. April 2016 wird mit den Machern und Praktikern in Unternehmen, Ateliers, Start-ups und Nichtregierungsorganisationen über die »Wirksamkeit unseres Tuns« diskutiert.

Die Besucher entscheiden sich für eine von fünf Perspektiven (»Creating City«, »Refugees welcome«, »Art/Impact«, »All inclusive«, »No No Future«), aus der sie das Thema betrachten möchten und begeben sich nach der Keynote (Fr., 9:30) von Dr. Andreas Rickert (Phineo) auf Kampnagel in Gruppen auf Reise durch die Stadt. Experten begleiten diese Touren (Fr., 11:00 - 18:00) zu Orten wie die Stadtreinigung Hamburg, Inkluwas/Anderstark, St. Pauli Kirche, morethanshelters, nexthamburg oder der Millerntor Gallery und laden dazu ein, das Erlebte vor theoretischem Hintergrund zu reflektieren. Der Kongress schließt mit einer Podiumsdiskussion auf Kampnagel (Fr., 19:30) und einem Ausklang, der den Besuchern die Gelegenheit bietet, ihre Eindrücke und Erfahrungen mit den Teilnehmern anderer Touren zu teilen.

»Work in Progress 2016« möchte Arbeit von der Konsequenz her denken und ihre Wirksamkeit näher betrachten. Die Wirkung einer Sache bemisst sich daran, wie sie ihr Umfeld beeinflusst. Die Wirksamkeit dagegen beschreibt, ob eine Wirkung im erwünschten Sinne seine Umwelt verändert. Wirksamkeit beschreibt das Verhältnis von erreichtem Ziel zu definiertem Ziel. Was verstehen wir heute unter Wirksamkeit – individuell, künstlerisch, unternehmerisch, aber vor allem gesellschaftlich?

Donnerstag, 14. April / 20:00: Auftakt-Keynote von Professor Dr. Michael Braungart
Work in Progress 2016 eröffnet mit der Keynote von Prof. Dr. Michael Braungart. Der Ökovisionär ist Geschäftsführer von EPEA Internationale Umweltforschung GmbH. Seit Jahrzehnten pioniert Prof. Dr. Michael Braungart hier das Cradle to Cradle-Designkonzept. Er arbeitet mit vielen Organisationen und Unternehmen unterschiedlicher Branchen zusammen und entwickelte Werkzeuge zur Gestaltung öko-effektiver Produkte, Business-Systeme und intelligentem Material Pooling. Anstatt die Umweltverschmutzung durch immer effizientere Produktionsweisen zu reduzieren, fordert er ein radikales Umdenken und Ökoeffektivität – eine Welt ohne Umweltverschmutzung – und setzt sich somit das Optimum wirkungsvollen umweltfreundlichen Handelns zum Ziel.

Freitag, 15. April / ab 9:30: Keynote von Dr. Andreas Rickert
Nach einer kurzen Begrüßung beginnt der Kongresstag mit einer Keynote von Dr. Andreas Rickert, Vorstandsvorsitzender und Gründer der gemeinnützigen PHINEO AG. Er erläutert, wie man bei gemeinnützigen Aktivitäten gesellschaftliche Wirkung planen, managen und teilweise sogar messen kann und vermittelt den Besuchern die Grundlagen der Wirkungsanalyse bevor sie in Reisebussen auf Tour gehen, um wirkungsvolles Handeln an unterschiedlichen Orten zu erleben.

Freitag, 15. April / ab 11:00 bis 18:00): Die Touren
Tickets können jeweils für eine Tour gebucht werden. Jede Tour besteht aus vier Stationen, die von zwei Bussen in entgegen gesetzter Richtung angesteuert werden.

Refugees welcome - von der Willkommenskultur zur nachhaltigen Zukunftsperspektive für Geflüchtete
Stationen: St. Pauli Kirche, Stadtreinigung Hamburg, W.I.R. – work and integration for refugees, morethanshelters.
Im Jahr 2015 wurden 1,1 Millionen Asylsuchende in Deutschland registriert, von denen Tausende nach Hamburg gekommen sind. Auf der Tour „Refugees welcome“ besuchen die Teilnehmer_innen eine Kirche, ein Sozialunternehmen, ein städtisches Projekt und ein Unternehmen. Alle von ihnen setzen sich dafür ein, die Situation von Schutzsuchenden in Hamburg zu verbessern, doch setzen auf unterschiedlichen Ebenen an. Was ist ihre Motivation? Welche Ansätze und Strategien verfolgen sie? Inwiefern sind Ehrenamtliche in die Projekte involviert? Welche Ziele teilen sie?

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Art/Impact - wie wirkt Kunst?
Stationen: Millerntor Gallery – Viva con Agua,Boran Burchardt, Kampnagel, 48H Wilhelmsburg
Die Tour „Art/Impact“ von WIP’16 führt die Teilnehmer_innen zu einer sozialen Kunstgalerie, zu Künstlern, die im öffentlichen Raum wirken, zu einer Kulturfabrik sowie einem Stadtteilprojekt und beleuchtet dort unterschiedliche Perspektiven auf die Wirksamkeit von Kunst. Kunst kann, aber muss nicht wirksam sein. Die Wirksamkeit von Kunst kann intendiert, aber auch nicht intendiert sein. Welchen Anspruch an und auch welchen Einfluss auf die Wirksamkeit ihrer Werke haben Künstler_innen? Kunst fordert Freiräume, um ihr Potenzial entfalten zu können. Doch wie funktioniert Wirksamkeit, wenn ergebnisoffen und heuristisch darauf losgewerkelt wird? Und kann die Wirksamkeit der Kunst gemessen werden, wie es bei Förderanträgen gefordert wird?

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All inclusive - die Gestaltung einer Gesellschaft, an der alle teilhaben
Stationen: Dialog im Dunkeln, inkluWAS, Hinz & Kunzt, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Ein Museum, ein Sozialunternehmen, eine Bloggerin und ein Krankenhaus, das vorbildlich Menschen mit und ohne Behinderung zusammen und auf Augenhöhe beschäftigt, sind die Stationen der Tour „All Inclusive – die Gestaltung einer Gesellschaft, an der alle teilhaben“. In dieser Tour werden die unterschiedlichen Perspektiven und Ansätze inklusiver Projekte und Programme von Unternehmen vorgestellt. Dabei erfahren die Teilnehmer_innen auch etwas über die unterschiedlichen Motivationen, weshalb sich die Akteure für Inklusion engagieren: sind es gesellschaftliche Missstände, die sie verbessern möchten oder liefert die eigene Betroffenheit den Impuls zum Handeln? Oder erhoffen Sie sich gar einen wirtschaftlichen Vorteil? Wie ist es um die Legitimität der Handelnden bestellt?

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No No Future – ökologische Nachhaltigkeit in der Praxis
Stationen: Energieberg Georgswerder, Agentur Mutter, Foodsharing, Hanseatische Materialverwaltung
Der Gedanke der Nachhaltigkeit ist seit vielen Jahren ein Leitbild für politisches, wirtschaftliches und ökologisches Handeln. Bei der Tour „No No Future“ liegt der Fokus auf dem Aspekt der Umweltfreundlichkeit und die Teilnehmer_innen besuchen eine Initiative gegen Lebensmittelverschwendung, einen gemeinnützigen Fundus, eine Produktdesignschmiede und eine öffentliche Einrichtung. Welche Ansätze verfolgen sie, um Veränderungen für die Umwelt zu bewirken? Setzen Sie auf Ökoeffizienz und versuchen weniger Ressourcen zu verbrauchen oder auf Ökoeffektivität mit dem Ziel der Produktion in biologischen Kreisläufen?

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Creating City - Wie prägt Stadtentwicklung unser Zusammenleben?
Stationen: PlanBude, nexthamburg, PFP Architekten, HafenCity Hamburg GmbH
Städte werden bereits seit dem Altertum zukunftsgerichtet entwickelt. Dabei steht die Gesamtentwicklung einer Stadt bei der Planung im Fokus, welche die gesellschaftliche, wirtschaftliche, kulturelle und ökologische Dimension berücksichtigt. Immer mehr Menschen möchten Stadt mitgestalten und bringen ihre Visionen, Strategien und Ideen in die Stadtentwicklung ein. Auf der Tour Creating City“ besuchen die Teilnehmer_innen ein städtisches Unternehmen, ein Architektenbüro und zwei Akteure der Stadtentwicklung, welche die Partizipation von Bürgern bei der Stadtentwicklung stärken. Welchen Ansatz verfolgen sie bei der Stadtentwicklung? Sind Beteiligungsmethoden Teil der Strategie und falls ja, welche? Welchen Einfluss haben diese auf die Qualität unseres Zusammenlebens? Was ist eine wirksame Stadtentwicklung?

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Fr, 15 April /19:30: Abschlussveranstaltung Expertenpanel
Der Kongress schließt mit einer Podiumsdiskussion auf Kampnagel,  bei der Experten ihre Eindrücke, Analysen und Reflexionen in Bezug auf Wirksamkeit der Touren darstellen. Die Diskussion bietet den Kongressbesuchern die Gelegenheit, sich einen Eindruck von allen Touren zu verschaffen und die Wirksamkeit unseres Tuns themen- und branchenübergreifend zu vergleichen.


WORK IN PROGRESS ist eine Veranstaltung von Kampnagel und der Hamburg Kreativ Gesellschaft. Partner und Förderer: Landeszentrale für politische Bildung, Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt. Funded by Imagine2020 – Art and Climate Change. With the support of the Creative Europe programme of the European Union.


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