Theater, Performance und Tanz in Hamburg - Kampnagel

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Spielzeiteröffnung 2015: We Don't Contemporary
Filmprogramm von Alex Moussa Sawadogo:

Fünf Kurzfilme

 
  • Do, 01.10.2015 21:30
    Original mit englischen Untertiteln
    Kampnagel – Alabama

KANYE KANYE, Miklas Manneke (Deutschland / Südafrika)

Der für den Student-Oscar nominierte Kurzfilm spielt in einem fiktiven südafrikanischen Township, in dem ein Streit darüber, ob der grüne oder der rote Apfel besser ist, das Viertel in zwei Lager gespalten hat. Eines Tages bricht Thomas, ein Junge von der grünen Seite, mit den Regeln und verliebt sich Hals über Kopf in Thandi, ein Mädchen von der roten Seite.

TWAAGA, Cédric Ido (Frankreich)

1985 ist Burkina Faso ein Land im Umbruch. Manu, der eine Leidenschaft für Comics hegt, und sein großer Bruder Albert wachsen in einer Zeit auf, in der Unmögliches machbar scheint. Als Albert eines Tages beschließt, ein magisches Ritual zu durchlaufen, realisiert Manu, dass es echte Kräfte gibt, die es mit denen seiner Superhelden aufnehmen können.

PUMZI, Wanuri Kahiu (Kenia)

In einem post-apokalyptischen Kenia beschließt eine junge Wissenschaftlerin, aus ihrer unterirdischen Stadt auszubrechen und begibt sich auf die Suche nach den letzten Spuren von Natur.

L’AMBOUBA, Nadia Raïs (Tunesien)

Der erste Kurzfilm der tunesischen Regisseurin Nadia Raïs ist ein animiertes Film-Inferno aus Avantgarde-Musik, sich immer schneller drehenden Uhrzeigern und dramatischen Bewegungen. Ein schauriges Abenteuer, das unsere Wahrnehmung von Zeit und Raum auf den Kopf stellt.

L’MRAYET, Nadia Raïs (Tunesien)

Nadia Raïs erschafft in L’MRAYET mit Hilfe ihres unkonventionellen Zeichenstils einen dystopischen totalitären Staat, in dem Meinungsfreiheit nicht existiert und die Zeit nur daran gemessen wird, wie schnell die Uhren ticken.

 

Filmprogramm kuratiert von Alex Moussa Sawadogo, Burkina Faso

Der aus Burkina Faso stammende und in Berlin lebende Kurator Alex Moussa Sawadogo ist Experte für afrikanischen Film. Seit 2007 kuratiert er das Berliner Filmfestival »Afrikamera« und ist als Berater für das Programm »Open Doors« beim Festival del Film Locarno tätig. Für WE DON’T CONTEMPORARY hat er ein exklusives Filmprogramm zusammengestellt, das die Besonderheit afrikanischer Filme im Kontext von Zeitgenossenschaft und Globalisierung reflektiert. Im Mittelpunkt stehen Figuren und Filme, die eng verbunden mit der afrikanischen Erzähltradition neue Welten erschaffen, Bestehendes neu interpretieren und Utopien entwickeln.

AYA DE YOPOUGON (Regie: Aya de Yopougon, Marguerite Abouet und Clément Oubrerie, Elfenbeinküste / Frankreich) [Fr] 02.10. / 22:30

STORIES OF OUR LIVES (Regie: Jim Chuchu, Kenia) [Sa] 03.10. / 22:30

Fünf Kurzfilme [Do] 01.10. / 21:30



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