Theater, Performance und Tanz in Hamburg - Kampnagel

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HAMBURGER THEATERFESTIVAL / Kammerakademie Potsdam, Hans Otto Theater, Lydia Steier:
Jephtha

 
  • © Stefan Gloede
  • Di, 13.10.2015 19:30 [Einführung, Premiere]
    Kampnagel – K6
  • Mi, 14.10.2015 19:30
    Kampnagel – K6

Israel in vorchristlicher Zeit: Ein Held wird gesucht, um die barbarischen Ammoniter in Schach zu halten – ein Held wie Jephtha. Wenn er den Krieg gewinnt, so verspricht Jephtha es Gott, wird er das Blut jenes Menschen opfern, der ihm nach dem Sieg als erstes begegnet. Der Handel wird zum grausamen Schicksal, als es ausgerechnet seine eigene Tochter Iphis ist, die unschuldig und unwissend vor den siegreichen Vater tritt... In »Jephtha« werden Fragen nach der Metaphysik der Opferung gestellt, nach Macht und Ohnmacht des Opfers. Und gleichzeitig geht es um die grausame Einsamkeit und Verzweiflung derer, die in einer solchen scheinbar unlösbaren Verbindung aus Machtanspruch, Treue und Liebe gefangen sind.

»Jephtha« ist Händels grandioses Alterswerk: mit großen Chören, affektgeladenen Arien und ergreifenden Ensembles gelang ihm 1752 in diesem geistlichen Drama noch einmal ein musikalischer Höhepunkt, bevor er endgültig erblindete.

Die Regisseurin Lydia Steier und der Dirigent und Barockspezialist Konrad Junghänel haben das Oratorium in einer hoch emotionalen Inszenierung in Potsdam auf die Bühne gebracht. Ein Erzähler kommentiert darin die Geschehnisse, die Chor und Orchester in der klug gekürzten Fassung vortragen.

Einführung in das Stück von Lydia Steier am 13. 10. um 18:30 Uhr. Moderation: Joachim Mischke


»In der Winteroper gewesen, geweint. Eine sensationelle Produktion.« FAZ  
»Junghänel bringt die famose Kammerakademie Potsdam zum Blühen, in tausend Farben. Und unter den Solosängern waren wahrhaftig sensationelle Entdeckungen zu machen. ... Die Darbietungen der jungen Sängerschar sind so intensiv, die von der Regie arrangierten Situationen spitzen sich immer wieder so existentiell zu, dass das dreiaktige Oratorium einen Sog entwickeln kann wie ein Harry-Potter-Thriller ... Kaum zu glauben, dass es ... überhaupt möglich ist, eine so komplexe Musik so brillant zu musizieren!« FAZ.NET  
»Beeindruckend ist schon allein, wie präzise und intonationsrein der Chor die unterschiedlichsten Aufstellungen im Raum meistert.« POTSDAMER NEUESTE NACHRICHTEN  
»Lange schon hat man Händel nicht dermaßen spannend und schwungvoll, dermaßen intensiv und nachdrücklich gehört wie unter Konrad Junghänel.« MERKUR 
»In der Winteroper gewesen, geweint. Eine sensationelle Produktion.« FAZ  
»Junghänel bringt die famose Kammerakademie Potsdam zum Blühen, in tausend Farben. Und unter den Solosängern waren wahrhaftig sensationelle Entdeckungen zu machen. ... Die Darbietungen der jungen Sängerschar sind so intensiv, die von der Regie arrangierten Situationen spitzen sich immer wieder so existentiell zu, dass das dreiaktige Oratorium einen Sog entwickeln kann wie ein Harry-Potter-Thriller ... Kaum zu glauben, dass es ... überhaupt möglich ist, eine so komplexe Musik so brillant zu musizieren!« FAZ.NET    
»Beeindruckend ist schon allein, wie präzise und intonationsrein der Chor die unterschiedlichsten Aufstellungen im Raum meistert.« POTSDAMER NEUESTE NACHRICHTEN  
»Lange schon hat man Händel nicht dermaßen spannend und schwungvoll, dermaßen intensiv und nachdrücklich gehört wie unter Konrad Junghänel.« MERKUR 

  • Mit: Lothar Odinius, Katja Stuber, Magid Elbushra, Maria Streijffert, Heidi Elisabeth Meier, Raimund Nolte
  • Sprecher: Christian Ballhaus
  • Regie: Lydia Steier
  • Musikalische Leitung: Konrad Junghänel
  • Bühne : Elisabeth Vogetseder
  • Kostüme: Ursula Kudrna
  • Dramaturgie: Carola Gerbert
  • Musikalische Einstudierung: Rita Herzog
  • Technische Einrichtung: Ulrich Asch
  • Beleuchtung: Thomas Schellenberger
  • Ton: Marc Eisenschink, Steffen Lozanski
  • Video: fettFilm
  • Musik: Orchester der Kammerakademie Potsdam, Chor der Potsdamer Winteroper

Eine Koproduktion der Kammerakademie Potsdam und des Hans Otto Theaters in Kooperation mit den Wiener Festwochen.
Eine Kooperation mit Elbphilharmonie Konzerte und Kampnagel.


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