Theater, Performance und Tanz in Hamburg - Kampnagel

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Alvis Hermanis:
Sonja

 
  • © Gints Malderis
  • © Gints Malderis
  • Fr, 28.09.2007 20:00
    Kampnagel – K2

„Wunderbar berührend“ schrieb die FAZ im Mai 2007 über Alvis Hermanis herausragende Inszenierung von Tatjana Tolstajas Erzählung Sonja, die u.a. bei den diesjährigen Wiener Festwochen lief. Hermanis, Leiter des Jaunais Theater in Riga und in den vergangenen Jahren zum wegweisenden Star des europäischen Theaters geworden, entwirft mit Sonja das faszinierende Portrait einer jungen Frau, die nicht gerade schön, etwas beschränkt und sehr einsam ist und sich wegen eines gefälschten Liebesbriefs in eine fiktive Liebesbeziehung hineinsteigert, die sie und ihr Leben verändert.Das Stück beginnt mit zwei ungeschickten Einbrechern, die Sonjas Wohnung durchsuchen und immer mehr in ihr Leben einsteigen, wobei einer der Einbrecher selbst zu Sonja wird und so die Antipoden der Figur deutlich werden lässt und formal und thematisch den minimalen Unterschied zwischen Sein und Schein, Spiel und Ernst zeigt.Sonja zeigt, wie wenig Theater braucht, um viel zu erreichen. Durch das präzise und feine Spiel ohne viele Worte der zwei Darsteller entsteht ein faszinierender Theaterabend, bei dem die FAZ „selbst bei hartgesottenen Theatergängern eine Träne im Augenwinkel“ beobachtete.



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