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Wundern über tanawoʿ – Festival für zeitgenössische iranische Kunst und Kultur 
Makan Ashgvari:

Konzert

 
  • © Makan Ashgvari
Musik
  • Sa, 17.03.2018 22:00
    Kampnagel – KMH

Inspiriert von Musiker*innen wie Nina Simone, Antony Hegarty oder dem persischen Sänger Farhad, bewegt sich Makan Ashgvaris Musik von schwermütigem Blues über Jazzstandards bis hin zu sphärischem Folk. Mit seiner außergewöhnlichen Stimme wechselt er je nach melodischem Belieben von persisch-englischen Texten hin zur sprachlosen Improvisation. Tiefgehend, ungekünstelt nachdenklich und sanft-anschmiegend erinnert Ashgvari an Größen seiner Zunft wie Bon Iver oder Joni Mitchell. Im Iran kooperiert er regelmäßig mit Musikern wie Mehdi Saki, King Raam und Amir Saremi. Neben der Musik ist Allroundgenie Ashgvari auch als Schauspieler tätig und regelmäßig an Inszenierungen interdisziplinärer Theaterstücke und Performances beteiligt.

Makan Ashgvari lebt und arbeitet als Sänger, Songwriter, Schauspieler und Regisseur in Teheran. Er studierte Klassische Musik, Gitarre und Klavier an der Universität Teheran. Nach Rockmusik-Projekten begann er 2008 seine Solo-Karriere als Sänger und wandte sich 2012 der Jazz-Musik zu.

WUNDERN ÜBER TANAWOʿ – FESTIVAL FÜR ZEITGENÖSSISCHE IRANISCHE KUNST UND KULTUR

15.-18. MÄRZ 2018

Die Gesellschaften Irans sind im Wandel und erfinden sich ständig neu. Durch die politische Annäherung findet in Deutschland mittlerweile eine breitere Berichterstattung über die weniger bekannten Seiten Irans statt, aber meist werden diese als Alternativbild präsentiert. Das neue Festival WUNDERN ÜBER TANAWO’ wurde von dem jungen Kurator*innen-Duo Raphaela Rößler und Sören Faika ins Leben gerufen und gibt Einblicke in die Diversität der iranischen Kunst- und Kulturszene, die hierzulande noch weitgehend unbekannt ist. Gemeinsam mit Kulturschaffenden aus dem Iran und verschiedenen europäischen Ländern sowie mit den iranischen und afghanischen Communities Hamburgs – die zu den größten innerhalb Europas gehören – widmet sich WUNDERN ÜBER TANAWO’ auf unterschiedlichen Ebenen der Gegenüberstellung von Außen- und Innenansichten auf den heutigen Iran. Das Festival ist multidisziplinär und gastiert vier Tage lang mit Veranstaltungen in der Elbphilharmonie, im Yoko, in der Affenfaust Galerie und im Alabama-Kino. Auf Kampnagel findet die Theateraufführung SEKUNDEN WIE JAHRE [SÂL SÂNIYE] des Regisseurs Hamid Pourazari statt sowie ein Diskurs- und Konzertprogramm.

Programmübersicht als PDF-Download


Dieses Kozert ist Teil von Wundern über tanawoʿ – Festival für zeitgenössische iranische Kunst und Kultur (15.-18. März 2018). 


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