Theater, Performance und Tanz in Hamburg - Kampnagel

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She She Pop:
50 Grades of Shame

 
  • © Doro Tuch
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Theater & Performance
  • Do, 01.12.2016 20:00 [Premiere]
    Kampnagel – K2
  • Fr, 02.12.2016 20:00
    Kampnagel – K2
  • Sa, 03.12.2016 20:00
    Kampnagel – K2
  • So, 04.12.2016 18:00
    Kampnagel – K2

Nachdem die Performer*innen von She She Pop in FRÜHLINGSOPFER (2015) zuletzt mit ihren Müttern auf der Kampnagel-Bühne standen, kehren sie nun zurück, um dem Publikum eine Lektion in Sexual- und Körperkunde der anderen Art zu erteilen. Inspiriert von Wedekinds Coming-of-Age-Drama »Frühlings Erwachen« und E. L. James Erotikroman »50 Shades of Grey« macht das Berliner Kollektiv die Bühne zur Lehranstalt und ihre Gäste zu Lehrkörpern. Auf großen zwei Schautafeln inszenieren sich Alte, Junge, Kinder, Frauen und Männer in einer Folge von Begegnungen. In wechselnden monströsen oder schlichten Aufmachungen und Posen zeigen sich unterschiedliche Generationen und Geschlechter, reale Körper und phantastische Ausgeburten, offenbaren sich strategische Authentizität und naive Imagination. Eine Ars Erotica für die Bühne – zwischen modernem Bilderbuch der Sexualaufklärung und spätmittelalterlichem Totentanz!

 

Tipp: ALTE SCHULE #3 (07.-10.12.2016) In der Reihe GenerationISM läutet Kampnagel zum Themenschwerpunkt ALTE SCHULE und setzt damit seine Auseinandersetzung zwischen den Generationen über ein gutes Leben im Alter fort. In einem 4-tägigen Programm aus Tanz, Theater, Kunst, Film und Diskurs werden Stereotype Altersbilder hinterfragt, junge und alte Akteure und Besucher zusammengracht.


» Ja, die Performer von She She Pop bringen durchaus eine, wie sie es nennen, 'nudistische Freude' mit an die Münchner Kammerspiele, die man 'schamlos' zu nennen geneigt ist. Dass man als Zuschauer gleichwohl nie peinlich berührt ist, verdankt sich der Ironie, die den schonungslosen, auch ungeschönten Körpereinsatz begleitet. Ein unverschämt guter Abend.« Christoph Leibold, DeutschlandRadio Kultur
„Und so entpuppt sich „50 Grades of Shame" als ebenso intelligenter wie hoch amüsanter und rasanter Performance-Parcour zwischen Theatertheorie und Schamkunde und zwischen Repräsentationstheater und bildender Kunst und leuchtet dabei die Dunkelzonen der menschlichen Natur zwischen Kopf und Unterleib heller aus als jede Wissenschaft es je könnte.“ Sven Ricklefs, SWR, 4.3.2016
„Bald wirbeln Kleider über Männerbäuche, Herrenköpfe stehen auf nackten Brüsten – ein Durcheinander entsteht, eine Auflösung von Geschlechterrollen und Scheingewissheiten, so simpel wie eindrucksvoll, so witzig wie effektiv.“ Tim Slagman, nachtkritik, 4.3.2016  
„Dieses Panoptikum der Körper-Wechselbilder erschüttert, macht Angst, bringt einen zum Staunen und Lachen. […] Auf diesem irrsinnigen Laufsteg unserer Gefühle und Fantasien […] entsteht ein großartiger, humorvoller Dada-Reigen gegen den Wahnsinn der rigiden Körperansprüche und der Selbstoptimierung. Dieser Abend von „She She Pop“ wirkt zu Hause nach. Vor dem Spiegel stehend fragt man sich entgeistert und fröhlich zugleich: Das bin ich? Und wenn ja, wieso?“ K. Erik Franzen, Frankfurter Rundschau, 7.3.2016

 


  • Konzept: She She Pop
  • Von und mit: Sebastian Bark, Knut Berger, Jean Chaize, Jonas Maria Droste, Johanna Freiburg, Fanni Halmburger, Lisa Lucassen, Fee Aviv Marschall, Mieke Matzke, Ilia Papatheodorou, Daniel Belasco Rogers, Susanne Scholl, Berit Stumpf, Zelal Yesilyurt
  • Video: Benjamin Krieg
  • Bühne: Sandra Fox
  • Kostüme: Lea Søvsø
  • Musik: Santiago Blaum
  • Künstlerische Mitarbeit: Ruschka Steininger
  • Dramaturgie: Tarun Kade
  • Sounddesign: Manuel Horstmann
  • Licht: Michael Lentner
  • Technische Tourbetreuung: Florian Fischer, Sven Nichterlein
  • Video Assistenz: Phillip Hohenwarter
  • Produktion / PR: ehrliche arbeit - freies Kulturbüro
  • Tour Organisation: Tina Ebert
  • Company Management: Elke Weber
  • Administration: Aminata Oelßner

Eine Produktion von She She Pop und den Münchner Kammerspielen in Koproduktion mit dem HAU Hebbel am Ufer Berlin, Kampnagel Hamburg, FFT Düsseldorf, Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt a.M. und Kyoto Experiment. Gefördert durch den Regierenden Bürgermeister von Berlin – Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten und im Rahmen des Bündnisses internationaler Produktionshäuser von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Das Hamburger Gastspiel ist gefördert durch die Ilse und Dr. Horst Rusch-Stiftung.


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