Theater, Performance und Tanz in Hamburg - Kampnagel

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Greatest Hits

 

1988 veröffentlichte das Pop-Duo KLF sein zu einem Klassiker der Pop-Literatur gewordenes »Handbuch«, wie man einen Nummer-1-Hit landet. Die ironische, durchaus branchenkritische Erkenntnis: Originalität ist nicht gefragt; es reicht, den Song aus Bestandteilen anderer Tracks zusammenzusetzen. Da geht das Festival Greatest Hits mit deutlich mehr Engagement an die Sache heran!

Superhits von Boulez bis Varèse und ganz aktuelle Kompositionen verspricht das Festival für zeitgenössische Musik, das sich diesmal dem Thema »Rausch« widmet. Wie gehabt wechselt der Spielort zwischen Kampnagel und Elbphilharmonie. Dass sich rauschhafte Ekstase auch kollektiv in Form einer Massenbewegung manifestieren kann, zeigt der Eröffnungsabend mit der sensationellen Wiederentdeckung eines beklemmenden Zeitdokuments aus dem Jahr 1924: Hans Karl Breslauers Stummfilm »Die Stadt ohne Juden« mit neuer Musik von Olga Neuwirth. Der österreichischen Komponistin ist beim diesjährigen Festival zudem ein Portrait gewidmet. Gleich schon am zweiten Tag erklingt ein neues Werk von Neuwirth, das sich auf das vierte »Brandenburgische Konzert« von Johann Sebastian Bach bezieht.

Das Ensemble Resonanz, Residenzensemble im Kleinen Saal der Elbphilharmonie, stellt beide Werke gegenüber. Und auch im Großen Saal der Elbphilharmonie ist »Greatest Hits« wie auch schon im letzten Jahr zuhause. Das NDR Elbphilharmonie und Antoine Tamestit unter der Leitung von François-Xavier Roth spielt Hits von Boulez bis Varèse. Am letzten Tag nimmt das Festival dann wirklich rauschhafte Zustände an: In acht Teilen eines »Symposion« ist das Publikum eingeladen, sich beruhsam am Wein zu berauschen und unter der sich langsam verändernden Wahrnehmung betörende Werke unserer Zeit zu erleben.

»Greatest Hits» ist eine Kooperation von HamburgMusik, Kampnagel Internationale Kulturfabrik und dem Norddeutschen Rundfunk.
Gefördert durch BMW, Mont Blanc, SAP, Julius Bär. Präsentiert von NDR Kultur.

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Das Programm

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