Michéle Anne de Mey & Jaco van Dormael, Charleroi:
Kiss & Cry
Maarten van den Abeele
Tanztheater
MI 22.08. / DO 23.08. / FR 24.08. Kampnagel - K6
Mi-22.08., Do-23.08., Fr-24.08. /21:00, k6, 80 min, 36-12€ (12-8€ erm.)
Zwei Hände – eine weibliche und eine männliche – und ihre zehn Finger spielen die Hauptrollen bei dieser poetischen Lebensreise. Die renommierte Choreografin Michèle Anne De Mey und der Filmregisseur Jacob Van Dormael verbinden dabei Tanz, Film, Text und Musik zu einem opulenten Bilderreigen, der vor den Augen des Publikums hergestellt und zeitgleich auf eine monumentale Leinwand projiziert wird. KISS & CRY nimmt seinen Ausgangspunkt während einer Zugfahrt, bei der ein zwölfjähriges Mädchen von einem Jungen an der Hand berührt wird. Dieser unvergessliche Moment und die sehnsüchtige Erinnerung daran, bilden den roten Faden für die Liebesgeschichten der Protagonistin, die mit ungewöhnlichen Mitteln erzählt werden. Das neunköpfige Team zaubert mit Miniatur-Gegenständen, dem cleveren Einsatz von Licht und einer virtuosen Choreografieder Finger ein ganzes Menschenleben auf die Leinwand. Da braust ein Sandsturm auf, wechseln die Jahreszeiten, fliegt ein Vogelschwarm vorbei, wiegt sich das Paar im Walzerschritt – in erstaunlichem Tempo werden Settings verändert und Situationen hergestellt. KISS & CRY ist ein Abend, der Emotion und Imagination auf faszinierende Weise verbindet. Mit KISS & CRY wagt sich das belgische Künstlerpaar in einer gemeinsamen Kreation mit Gregory Grosjean, Thomas Gunzig, Julien Lambert, Sylvie Olivé, und Nicolas Olivier auf unbekanntes Terrain. „Für mich bestand die Herausforderung darin, einen Spielfilm auf dem Küchentisch zu produzieren. Und für meine Frau, eine Tänzerin, nur mit Händen zu tanzen“ erzählt der in Cannes prämierte Filmemacher Van Dormael.
Originalidee Michèle Anne De Mey & Jaco Van Dormael
Kollektive Kreation Michèle Anne De Mey, Gregory Grosjean, Thomas Gunzig, Julien Lambert, Sylvie Olivé, Nicolas Olivier, Jaco Van Dormael
Regie Jaco Van Dormael
Text Thomas Gunzig
Szenerie Thomas Gunzig & Jaco Van Dormael
Licht Nicolas Olivier
Bilder Julien Lambert
Assistenz Kamera Aurélie Leporcq
Set Sylvie Olivé
Assistenz Set Amalgames: Elisabeth Houtart & Michel Vinck
Assistenz Regie Benoît Joveneau, Caroline Hacq
Sounddesign Dominique Warnier
Sound Boris Cekevda
Manipulation und Performance Bruno Olivier, Gabriella Iacono, Pierrot Garnier
Konstruktion und Objekte Walter Gonzales, Amalgames: Elisabeth Houtart & Michel Vinck
Zweite Setcrew Anne Masset, Vanina Bogaert, Sophie Ferro
Bühnenmeister Nicolas Olivier
Live Technik Gilles Brulard, Pierrot Garnier, Bruno Olivier
Musik Georg Friedrich Händel, Antonio Vivaldi, Arvo Pärt, Michael Koenig Gottfried, John Cage, Carlos Paredes, Tchaikovsky, Jacques Prevert Ligeti, Henryk Gorecki, George Gershwin
KISS & CRY ist eine Produktion von Charleroi Danses, Centre chorégraphique de la Fédération Wallonie-Bruxelles / le manège mons, Centre Dramatique in Koproduktion mit Les Théâtres de la Ville de Luxembourg.