Theater, Performance und Tanz in Hamburg - Kampnagel

 

OPEN CALL

ACADEMY FÜR PERFORMING ARTS PRODUCER

Nach der erfolgreichen ersten AKADEMIE in 2018 bietet das Bündnis internationaler Produktionshäuser e.V. zum zweiten Mal ein Programm an, das sich der Vermittlung von Kompetenzen für das Produzieren im deutschen und internationalen Kontext der Performing Arts widmet und die Rolle freier Produzent*innen im partnerschaftlichen Dreieck zwischen Künstler*innen und Produktionshäusern beleuchtet.
Produktionsleitung, Creative Producer, Company Management...  viele Bezeichnungen für ein Berufsbild, das in den vergangenen Jahren für das Produzieren in den Performing Arts essentiell geworden ist. Welche Kompetenzen sind über das Organisieren, Verwalten und Abrechnen hinaus entscheidend? Wie können künstlerische Kooperationen auf nationaler und internationaler Ebene umgesetzt werden? Welche Netzwerke und Förderinstrumente stehen zur Verfügung? Wie sehen die rechtlichen Rahmenbedingungen aus? Welches sind die effektiven Methoden und Werkzeuge?
In drei Modulen an drei Produktionshäusern werden in Workshop-Formaten unter der Leitung von Expertinnen und Experten aus dem In- und Ausland sowohl rechtliche und administrative Grundlagen als auch Methoden und Werkzeuge vermittelt, Netzwerke und Plattformen vorgestellt, Strategien und Modelle für das Produzieren in den freien szenischen Künsten entwickelt und erarbeitet.

Die drei Module dieser ersten Akademie für Performing Arts Producer werden in Deutsch und/oder Englisch stattfinden.

Termine:

MODUL I:       10.-13. Januar 2019   Tanzhaus NRW und FFT Düsseldorf

MODUL II:      14.-17. März 2019      HAU Hebbel am Ufer Berlin

MODUL III:     2.-5. Mai 2019            Hellerau Dresden

Zielgruppe:

Die Akademie richtet sich an Menschen mit Berufserfahrung als Produktionsleiter*in und Produzenten*innen im Bereich der freien Performing Arts, die ihre Tätigkeit auf das Feld internationaler Koproduktionen und Kooperationen erweitern möchten, eine Vertiefung der nötigen hard und soft skills wünschen, einen Austausch mit Kolleg*innen suchen und Lust haben, mögliche neue Arbeitsmodelle zu entwickeln.


Bewerbungsschluss: 1. Oktober 2018

Teilnahmevoraussetzung:

- Mindestens 2 Jahre Berufserfahrung als freischaffende*r Produktionsleiter*in / Produzent*in in den szenischen Künsten in Deutschland oder vergleichbare Tätigkeit
- Deutschland ist Wohn- und Arbeitsort
- Sehr gute Sprachkenntnisse in Deutsch und Englisch
- Teilnahme an allen drei Modulen

Die Teilnahme ist gebührenfrei, Übernachtungskosten und Catering werden durch das Bündnis internationaler Produktionshäuser getragen. Die Reisekosten und Kosten für ÖPNV tragen die Teilnehmer*innen.

Bewerbung

Wir bitten um die Einreichung eines Lebenslaufes und eines Schreibens, aus dem die Motivation zur Teilnahme an dem Programm ersichtlich wird (max. 1 Seite) ausschließlich per Email an:  akademie@produktionshaeuser.de

Auswahl der Teilnehmenden: bis 22. Oktober 2018. Die Auswahl trifft ein Fachgremium.

Bündnis internationaler Produktionshäuser 

Das Bündnis internationaler Produktionshäuser ist ein Zusammenschluss von sieben Institutionen der zeitgenössischen performativen Künste, die zu den bedeutendsten in Deutschland zählen. FFT Düsseldorf, HAU Hebbel am Ufer (Berlin), HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste (Dresden), Kampnagel (Hamburg), Künstlerhaus Mousonturm (Frankfurt am Main), PACT Zollverein (Essen) und tanzhaus nrw (Düsseldorf) bündeln damit ihre Fähigkeiten und Erfahrungen  als zentrale kultur- und gesellschaftspolitische Akteure, die internationale Perspektiven mit Künstler*innen vor Ort, lokalen Zuschauer*innengruppen und diversen Stadtgesellschaften in einen kontinuierlichen, offenen und vielfältigen Austausch bringen. Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien fördert das Bündnis internationaler Produktionshäuser seit der Spielzeit 2016/17 für drei Jahre mit insgesamt 12 Mio Euro.

Diese Förderung ermöglicht es den Produktionshäusern, über ihre bisherigen Programme und Praktiken hinaus besondere und teilweise mehrjährige künstlerische Vorhaben gemeinsam und an ihren jeweiligen Standorten zu realisieren. Diese befassen sich mit dem ökonomischen, sozialen, kulturellen und ökologischen Wandel der Städte und der Welt im 21. Jahrhundert, erforschen spielerisch die Zukunft von Gesellschaft, Theater, Tanz und Kunst und erproben beispielhaft Szenarien des Zusammenlebens. Darüber hinaus verbinden die Häuser ihre Kompetenzen bei der Weiterentwicklung avancierter Produktionsweisen im Bereich der performativen Kunst sowie ihre weitreichenden lokalen und internationalen Netzwerke enger als bisher miteinander.

Bewährte Praktiken wie z.B. die Ermöglichung von Künstlerresidenzen, Auftragsarbeiten, Koproduktionen und ortsspezifischen Projektentwicklungen sowie die Stärkung, Vermittlung und überregionale wie internationale Sichtbarmachung künstlerischer Positionen und lokaler Kontexte können in diesem dezentralen Modell von Zusammenarbeit zukunftsweisend weiterentwickelt und erweitert werden. So hat das Bündnis u.a. eine Akademie für freie Produzent*innen eingerichtet und engagiert sich damit maßgeblich in einem immer wichtiger werdenden Berufsfeld.

Das Gemeinschaftsprojekt „Claiming Common Spaces. Kunst und urbane Praxis“ verhandelt vom 21.-23. Juni 2018 im HAU Hebbel am Ufer mit Performances, Stadtraumprojekten, Konzerten und Installationen sowie in Laboren, Panels und Workshops Fragestellungen und Herausforderungen der zunehmend vielschichtigen, konfliktreichen und disparaten Stadtgesellschaften. Das Programm vereint Beiträge aus sechs Städten bundesweit: Mit dem Fokus führt das Bündnis internationaler Produktionshäuser künstlerische Ansätze, Beiträge und Arbeitsstände der sieben beteiligten Partner zusammen und realisiert in Berlin nun erstmals ein Gemeinschaftsprojekt.

Das Bündnis internationaler Produktionshäuser e.V. wird gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Partner

Kampnagel ist Mitglied im Bündnis internationaler Produktionshäuser e.V., das die bedeutendsten und größten Produktionszentren der freien Tanz-, Theater- und Performance-Szene in Deutschland vereint. Zum Bündnis gehören außerdem:

  • FORUM FREIES THEATER
     (DÜSSELDORF)


    Link

  • HAU HEBBEL AM UFER (BERLIN)

     

    Link 

  • HELLERAU - EUROPÄISCHES ZENTRUM DER KÜNSTE DRESDEN


    Link
  • KÜNSTLERHAUS MOUSONTURM FRANKFURT AM MAIN


    Link 
  • PACT ZOLLVEREIN (ESSEN)



    Link
  • TANZHAUS NRW DÜSSELDORF



    Link 

     

 

nach Oben

Kartentelefon +49 40 270 949-49
tickets@kampnagel.de