Theater, Performance und Tanz in Hamburg - Kampnagel

Themenfokus Gendermainstreaming

Der queer-feministische Diskurs ist (wie alle machtkritischen Diskurse) immer schon dem Verdacht ausgesetzt, selbst hermetisch, unangreifbar und ohnehin irgendwie ein bisschen unangenehm und maulig zu sein. Dabei geht es ihm um nicht mehr – aber eben auch nicht um weniger (!) – als um Geschlechtergerechtigkeit und Selbstbestimmung; um die Aufarbeitung der Geschichte als einer Geschichte von Marginalisierungen; das Erstreiten von Gleichbehandlung aller Menschen auf allen gesellschaftlichen Ebenen, und das eben unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Hautfarbe, Selbstidentifikation, Klasse oder sexueller Orientierung. Und das will doch schließlich jede*r!

Um feministisches Empowerment und das Ideal freiheitlicher Selbstbestimmung in den Mainstream zu überführen, betreibt Kampnagel eine Woche lang GENDERMAINSTREAMING: Der queer-feministische Diskurs wird von seinem Nischen-Image befreit und alltagstauglich gemacht. Dadurch wird – frei nach Jarvis Cocker – der Mainstream verbessert und geöffnet für die Stimmen, die bisher von ihm ausgeschlossen wurden. Populäre Journalist*innen, empowernde Aktivist*innen und aktuelle Kunstpositionen geben Einblick in jungen Feminismus und queere Praxis für Jederfrau*mann. Kein Vorwissen erforderlich!

GESAMTES PROGRAMM HIER ONLINE AB DEZEMBER 2018!

VORSCHAU: Unter anderem mit MDLSX von Motus, AGORAPHOBIA von Anta Helena Recke & Julia*n Meding, WALKING:HOLDING. PERFORMATIVER STADTSPAZIERGANG von Rosana Cade, QUEER COMEDY CLUB, Club-Nights, Workshops und neues Programm von der B-Cademy.


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