Theater, Performance und Tanz in Hamburg - Kampnagel

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Carolin Jüngst / Lisa Rykena:
Rose la Rose

 
  • © Jonas Fischer
  • © Jonas Fischer
  • © Jonas Fischer
  • © Jonas Fischer
Tanz / Theater & Performance / mit Audiodeskription / Rollstuhlgerecht
  • In deutscher und englischer Sprache
    Audiodeskription in deutscher Sprache

  • Mi, 17.02.2021 24H [Uraufführung, Online]
    Kampnagel – P1
  • Do, 18.02.2021 24H [Online]
    Kampnagel – P1
  • Fr, 19.02.2021 24H [Publikumsgespräch, Online]
    Kampnagel – P1
  • Sa, 20.02.2021 24H [Online]
    Kampnagel – P1

Ein Bühnenraum, getaucht in grün-bläuliches Licht. Ein Körper stützt die Arme auf den angezogenen Knien ab, hält das linke Handgelenk mit der rechten Hand, den Kopf hängend und mit Blick nach unten. Ein zweiter Körper liegt lasziv auf der rechten Seite, den Blick auf die rechte hintere Ecke gerichtet. Ein dritter Körper beugt sich leicht nach rechts, die eine Hand auf der Brust, die Andere kreist langsam das Handgelenk. Ein vierter Körper steht in der Mitte des Raumes. Synchron öffnen sie ihre Arme zu den Seiten. Ein Lächeln erscheint langsam auf ihren Gesichtern. Ihre Münder weiten sich zu großen Löchern. Der Gesang eines Chores ertönt.

In ROSE LA ROSE taucht das Choreographinnen-Duo Rykena/Jüngst zusammen mit den Performer:innen Amelia Cavallo und Tian Rotteveel in die obskure und zugleich erotische Welt von Showkultur und Spektakel. Die Tanzperformance offenbart deren subversive Potentiale und huldigt dem Dazwischen, der Zeit vor und nach der Enthüllung, vor und nach der Verführung, vor und nach dem Höhepunkt. Das multidisziplinäre Team eröffnet Imaginationsräume, in denen klischeehafte Vorstellungen erotischer Körper hinterfragt und umgeschrieben werden. Durch den künstlerischen Umgang mit dem Mittel der Audiodeskription, das visuelle Inhalte sprachlich übersetzt, verschränken die sehenden und nicht sehenden Performer:innen visuelle und auditive Wahrnehmungsräume auf der Bühne. Sie befragen das (Un-)Sichtbare und lassen bewusst Lücken in der Wahrnehmung entstehen, in denen das Nicht-Sichtbare hörbar gemacht wird und umgekehrt. Die Bild- und Hörflächen der Bühne verbinden sich durch die Stimmen und Körper der Performer:innen zu einem Gebilde verflochtener Erzählungen und Interpretationen hybrider Erotik. Körper und Stimmen verschwinden, verzerren, dirigieren, fragen, fordern auf.


Blindengerechte Bildbeschreibung

Zwei Körper von oben in bläulich-bronzenes Licht getaucht, auf einem weichen Flokati-Teppich. Sie tragen transparente Trainingsanzüge, ihre Hautfabe ist weiß, sie sind barfuß. Die linke Person stützt die Arme auf den angezogenen Knien ab, hält das linke Handgelenk mit der rechten Hand. Der Kopf fällt zwischen die Beine. Die Person daneben liegt auf ihrer rechten Seite. Die gebeugten Beine übereinander gelagert und aufgestützt auf die Hände, blickt sie nach rechts vorne - über das Bild hinaus. Sie berührt die andere mit ihren Fußspitzen. Die eine bleibt, die andere scheint den Ort im nächsten Moment zu verlassen. Langes dunkles Haar, kein Haar, black mesh auf Haut.


  • Choreographie, Tanz, Künstlerische Leitung: Carolin Jüngst / Lisa Rykena
  • Dramaturgie: Matthias Quabbe
  • Co-Choreographie, Tanz: Amelia Lander-Cavallo, Tian Rotteveel
  • Access Work: Al Lander-Cavallo
  • Audiodeskription, Text: Ursina Tossi
  • Sound: Konstantin Bessonov
  • Bühne: Lea Kissing
  • Kostüme: Hanna Scherwinski
  • Licht: Ricarda Schnoor
  • Künstlerische Produktion, Presse HH: Stückliesel (Pam Goroncy & Jessica Buchholz)
  • Produktionsassistenz: Sina Rundel
  • Fotografie: Jonas Fischer

ROSE LA ROSE ist eine Produktion von Carolin Jüngst in Koproduktion mit Kampnagel Hamburg, HochX München und brut Wien/imagetanz.

Diese Produktion wird gefördert durch: Behörde für Kultur und Medien Hamburg, Kulturreferat München, Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Claussen-Simon-Stiftung.

Mit freundlicher Unterstützung durch: Huckepack Umzüge.


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Kartentelefon +49 40 270 949-49
tickets@kampnagel.de