Theater, Performance und Tanz in Hamburg - Kampnagel

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Michèle Magema:
Mino

 
Theater & Performance
  • Dauer: 30 Min.
  • Do, 14.12.2017 21:00
    Kampnagel – P1 Eintritt frei
  • Fr, 15.12.2017 19:00
    Kampnagel – P1 Eintritt frei

Mit ihrer Arbeit MINO folgt die kongolesisch-französische Performerin, Videokünstlerin und Fotografin Michèle Magema den Spuren von Seh-Dong-Hong-Beh, der Anführerin der Dahomey Amazonen, auch Mino genannt. Im 19. Jahrhundert waren die Mino in einer Frauenarmee organisiert und haben den König von Dahomey (heutiges Benin) gegen die französische Kolonialmacht verteidigt. In der Zusammensetzung des Recherchematerials verknüpft Magema Fragen nach kolonialer Vergangenheit und ihre Auswirkungen auf die Gegenwart und spannt einen Bogen über die schmelzenden Berge Grönlands hin zu den Sanddünen der Sahelzone. Die Extreme verbindend, schafft sie einen Raum zwischen Wüste und Eis, Vergangenheit und Gegenwart, Utopie und Realität in dem die Vorstellung einer anderen Form von Gemeinschaft möglich wird. Selbst als Kind nach Frankreich emigriert, setzt sich Magema in ihren künstlerischen Arbeiten kritisch mit der Aufarbeitung kolonialer Vergangenheiten und Identitätsdefinitionen auf Grund von Kultur- oder Nationalitätszuschreibungen auseinander. 

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  • Konzept und Performance: Michèle Magema
  • Musik: Baben Sissoko

»Mino« von Michèle Magema findet statt im Rahmen von ‚Songs of a melting iceberg – Displaced without moving', ein Projekt im Rahmen von NORDWIND, gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds Berlin und weiteren Institutionen. In Kooperation mit Kampnagel Hamburg, Silent Green, SAVVY Contemporary, Kunstquartier Bethanien, KW Institute for Contemporary Art, XJAZZ Festival Berlin, Theater der Nationen in Moskau.

 

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