Theater, Performance und Tanz in Hamburg - Kampnagel

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Kein „Einzelfall“. Rechtsradikale Realitäten in Deutschland.

 
  • © Kampnagel
  • 18.11. Vernissage - die Ausstellung ist bis 10.02.2021 im Kampnagel Foyer zu den regulären Öffnungszeiten zu sehen

  • Mi, 18.11.2020 ab 18:00
    Kampnagel – Foyer Eintritt frei

Hanau, Halle und Kassel, die „NSU“-Morde und rassistische Pogrome in vielen deutschen Städten. Extrem rechte Strukturen in Polizei und Bundeswehr werden im Wochenrhythmus enttarnt. Die Liste der so genannten rechten „Einzelfälle“ ist lang und unübersichtlich, die Frage nach dem Ausmaß rechter, rassistischer, menschenfeindlicher Einstellungen in der Gesellschaft wird immer drängender. Der Blick in die Geschichte zeigt jedoch, dass rechte Gewalt und rechte Terrornetzwerke keineswegs neue Entwicklungen in der BRD sind, und dass sie auch kein regional begrenztes Problem darstellen.

Eine Ausstellung mit zeitgenössischen Raum- und Videoinstallationen sowie Arbeiten aus Videoarchiven macht diese Kontinuität rechtsradikal begründeter Gewalt erfahrbar. Die gezeigten Werke sind keine abstrakten Annäherungen, sondern klare künstlerische Konfrontationen mit Rassismuserfahrungen und rechtem Terror sowie den Leerstellen der juristischen, staatlichen und erinnerungskulturellen Auseinandersetzung mit diesen Verbrechen. Sie erzählen aber auch vom Widerstand gegen diese rechtsradikalen deutschen Realitäten.

Mit Arbeiten von Mogniss H. Abdallah und Ken Fero, Vivet Alevi und Ulrike Hemberger, Cana Bilir-Meier, Ole-Kristian Heyer, Patrick Lohse und Marian Mayland, Katharina Kohl, Suat Ögüt sowie Hito Steyerl.

Neben der Ausstellung findet vom 23. November 2020 bis zum 9. Februar 2021 ein begleitendes Filmprogramm im Metropolis Kino statt, im Februar wird es auf Kampnagel ein abschließendes Symposium geben.

Weitere und aktuelle Informationen unter www.deutschlandproblem.de

 

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die extrem rechten Parteien oder Organisationen angehören, der extrem rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, völkische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zu Veranstaltungen zu verwehren oder von diesen auszuschließen.


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