Theater, Performance und Tanz in Hamburg - Kampnagel

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Wessen Erinnerungskultur?:
Jüdisch-situiertes Wissen und Künstlerische Praxen als Prozess des Erinnerns und Veränderns

 
Theorie / Rollstuhlgerecht / mit Hörverstärkung / Digital
  • Dauer: ca. 90 Min.
  • Tickets: Kostenlos, aber mit Anmeldung via Ticketlink
  •  

    Parallel im Live-Stream (Link wird hier bald veröffentlicht)


    HIER finden Sie alle aktuellen Informationen und Corona-Regeln für Ihren Besuch.

     

    Diese Veranstaltung findet mit der 2G+ Regel statt: Zutritt nur für Menschen mit Nachweis einer Corona-Impfung oder -Genesung und tagesaktuellem, negativen Testergebnis (entfällt bei Nachweis der dritten Impfung / "Booster"). Es herrschen Maskenpflicht und Abstandsregeln in unseren Innenräumen, auch während der Veranstaltungen. Wir verkaufen die 2G+ Veranstaltungen weiterhin mit Abstand und reduzierter Kapazität.

  • Fr, 18.02.2022 19:00 [auch Online]
    Kampnagel – K1 Tickets

Mit Blick auf die lange Geschichte von Antisemitismus und Rassismus in Deutschland, die sich fortwährend durch alle Teile der Gesellschaft und Institutionen zieht, ist intersektionale Erinnerungspolitik Anlass für Reibung und Konflikt. Seit vielen Jahren erweitern jüdische Kunst- und Kulturschaffende, Akademiker*innen und Bildner*innen das Blickregime im heutigen Deutschland. Durch ästhetische Ausdrucksformen und unbequeme Wissensproduktion zerschlagen sie die eindimensionale dominanzgesellschaftliche Erzählung und tragen zu einer selbstbestimmten und widerständigen jüdischen Erinnerungspolitik bei. Ihre Gegenerzählungen aus (post)migrantischer, (queer)feministischer, Schwarzer und of Colour Perspektive ermöglichen neue politische Bündnisse. Sie sind vereint im Denken in Verwobenheiten und im Partikularismus eines historischen und lebendigen Erinnerns.

Anlässlich der »Woche des Gedenkens« zeigen Autor*innen und Künstler*innen Teile aus ihrer Arbeit. Im anschließenden Gespräch handeln sie gewohnte Imaginationsräume des solidarischen und intersektionalen Erinnerns für eine gerechte Zukunft aus. Ihre künstlerischen Ausdrucksformen sind genauso vielfältig wie ihre Auseinandersetzung mit Erinnerung und ihren jeweiligen jüdischen Familien- und Lebensbiografien.

Mit:
Esther Dischereit, Schriftstellerin, Theater- und Hörstückautorin
Dimitrij Kapitelman, Schriftsteller & Journalist
Rebecca Ajnwojner, Dramaturgin
Noam Brusilovsky, Theater- und Hörspielregisseur
Shlomit Tripp, Künstlerin & Puppenspielerin

Kuration und Moderation:
Julia Yael Alfandari, Kulturvermittler*in & politische Bildner*in


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Kartentelefon +49 40 270 949-49
tickets@kampnagel.de