Theater, Performance und Tanz in Hamburg - Kampnagel

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Jesper Dalgaard:
Film: Weltschmerz

 
  • © Weltschmerz
  • © Weltschmerz
Rollstuhlgerecht / Film / Digital
  • Dauer: 30 Minuten
  • In dänischer Sprache mit deutschen Untertiteln

  • HIER finden Sie alle aktuellen Informationen und Corona-Regeln für Ihren Besuch.

    Diese Veranstaltung findet mit der 2G-Regel statt: Zutritt nur für Menschen mit Nachweis einer Corona-Impfung oder -Genesung. Bei 2G-Veranstaltungen entfallen weiterhin die Maskenpflicht und Kapazitätsbeschränkung, allerdings empfehlen wir das Tragen der Maske auch während der Veranstaltung und verkaufen die 2G-Veranstaltungen weiterhin platzreduziert mit gesperrten Sitzplätzen bzw. eingeschränkter Kapazität um die Abstände zwischen Besucher*innen zu erhöhen.

  • Mo, 06.12.2021 19:30 [Online]
    Eintritt frei
  • Di, 07.12.2021 19:30 [Online]
    Eintritt frei
  • Mi, 08.12.2021 19:30 [Online]
    Eintritt frei
  • Do, 09.12.2021 19:30 [Online]
    Eintritt frei
  • Fr, 10.12.2021 19:30 [Online]
    Eintritt frei
  • Sa, 11.12.2021 19:30 [Online]
    Eintritt frei
  • So, 12.12.2021 19:30 [Online]
    Eintritt frei

Es ist Theaterprobe. Das einzige Problem? Die Regisseurin hat ein gebrochenes Herz. Der Film des dänischen Regisseurs Jesper Dalgaard ist eine intime, ironische und letztlich lebensbejahende Geschichte über Rollenspiele und Beziehungen, die während der Proben für ein Theaterstück spielt. Die Regisseurin, eine blinde Frau, die vor kurzem eine Trennung durchlebt hat, führt ihr kleines Team von Schauspieler*innen durch eine explorative Sinnsuche, die eine Reihe von Schauspielübungen und Rollenspielen umfasst und zunehmend die Grenze zwischen Realität und Spiel verwischen lässt. Dalgaard mischt Fiktion mit Dokumentarfilmregie und entwickelte die Struktur des Films erst im Laufe der Dreharbeiten gemeinsam mit den Darsteller*innen. Namensgebend für den im Jahr 2017 entstandenen Abschlussfilm Dalgaards an der National Danish Film School ist der Begriff des »Weltschmerzes« – ein Begriff, der durch den Schriftsteller Jean Paul geprägt wurde und das subjektive Gefühl der Unzulänglichkeit gegenüber dem Leben beschreibt, das mit dem Glauben einhergeht, dass die physische Realität den Anforderungen des Geistes niemals gerecht werden könne. Für die Darsteller*innen, die alle Formen von körperlicher Behinderung oder Lernschwierigkeiten haben, erhält dieses Konzept eine neue Bedeutung entlang der Frage, ob Menschen den wahrgenommenen »Grenzen« ihrer Andersartigkeit entkommen können, während sie sich gleichzeitig in die Erfahrungen eines Menschen einfühlen, der von sich selbst getrennt ist.

HIER gibt es ein Interview mit dem Regisseur Jesper Dalgaard und der Hauptdarstellerin Anna Sophie Thalbitzer Lübeck.

 


Auszeichnungen: Robert Award for Best Documentary Short


  • Direktion: Jesper Dalgaard
  • Produzent: Niclas Caroc Warner
  • Produktionsfirma: Den Danske Filmskole
  • Cast: Anna Sophie Lübeck, Christian Mollerup, Marie Lisberg Jensen, Janick Pihl Nielsen
  • Musik: Johan Carøe, Søren Stenager
  • Kinematographie: Valdemar Winge Leisner
  • Schnitt: Denniz Göl Bertelsen
  • Supervising Sound Editor: Mathias Dehn Middelhart
  • Kostüm: Decor Elaine
  • Produktionsassistenz: Kristian Pugholm

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