Theater, Performance und Tanz in Hamburg - Kampnagel

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Wundern über tanawoʿ – Festival für zeitgenössische iranische Kunst und Kultur 
Keywan Karimi:

Drum (Tabl)

  • So, 18.03.2018 20:30
    Einführungsgespräch mit Silvia Bauer (Cinema Iran)
    Kampnagel – Alabama

Film

In Keywan Karimis erstem Spielfilm hat Teheran die Hauptrolle. DRUM [TABL] spielt in einer traumähnlichen Atmosphäre, einer Welt ohne Logik und Namen. Es ist ein Schwarz-Weißfilm, der das Publikum herausfordert und beim Venedig Filmfestival für den Goldenen Löwen nominiert war. Keywan Karimi, 1985 geboren, ist ein unabhängiger kurdisch-iranischer Filmemacher. Nachdem er 2015 für seinen experimentellen Dokumentarfilm »Writing on the City«, der Street Art in Teheran thematisiert, zu mehreren Jahren Haft verurteilt wurde, lebt Karimi nach frühzeitiger Entlassung seit 2017 wieder in Freiheit.

Wundern über tanawOʿ – FESTIVAL FÜR ZEITGENÖSSISCHE IRANISCHE KUNST UND KULTUR

15.-18. MÄRZ 2018

Die Gesellschaften Irans sind im Wandel und erfinden sich ständig neu. Durch die politische Annäherung findet in Deutschland mittlerweile eine breitere Berichterstattung über die weniger bekannten Seiten Irans statt, aber meist werden diese als Alternativbild präsentiert. Das neue Festival WUNDERN ÜBER TANAWO’ wurde von dem jungen Kurator*innen-Duo Raphaela Rößler und Sören Faika ins Leben gerufen und gibt Einblicke in die Diversität der iranischen Kunst- und Kulturszene, die hierzulande noch weitgehend unbekannt ist. Gemeinsam mit Kulturschaffenden aus dem Iran und verschiedenen europäischen Ländern sowie mit den iranischen und afghanischen Communities Hamburgs – die zu den größten innerhalb Europas gehören – widmet sich WUNDERN ÜBER TANAWO’ auf unterschiedlichen Ebenen der Gegenüberstellung von Außen- und Innenansichten auf den heutigen Iran. Das Festival ist multidisziplinär und gastiert vier Tage lang mit Veranstaltungen in der Elbphilharmonie, im Yoko, in der Affenfaust Galerie und im Alabama-Kino. Auf Kampnagel findet die Theateraufführung SEKUNDEN WIE JAHRE [SÂL SÂNIYE] des Regisseurs Hamid Pourazari statt sowie ein Diskurs- und Konzertprogramm.

Programmübersicht als PDF-Download

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Die Vorführung erfolgt in Zusammenarbeit mit »Cinema Iran – Iranisches Filmfestival München«.

Dieser Film ist Teil von Wundern über tanawoʿ – Festival für zeitgenössische iranische Kunst und Kultur (15.-18. März 2018). 


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