Theater, Performance und Tanz in Hamburg - Kampnagel

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The Nielsen Movement:
Die europäischen Medien: ein Schauprozess

 
  • © Wolf Unger
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  • © Sofie Amalie Klougart
Theater & Performance
  • Do, 05.12.2013 20:00 [Premiere]
    Kampnagel – K1
  • Fr, 06.12.2013 20:00
    Publikumsgespräch
    Kampnagel – K1

DIE EUROPÄISCHEN MEDIEN bringen das Ende der europäischen Gestaltungsmacht in der Welt auf die Bühne. Außerdem läuten DIE EUROPÄISCHEN MEDIEN das Ende des europäischen Schauspielers ein: das Ende des freien Willens, der persönlichen Interpretation, des psychologischen Theaters. Sieben Schauspieler werden zu willenlosen
Medien für die Stimmen der neuen Mächte. Sie verkörpern China, Google, Rupert Murdoch, einen Terroristen, einen afrikanischen Flüchtling, einen minderjährigen thailändischen Sexarbeiter. Für Kampnagel und NORDWIND inszeniert The Nielsen Movement das Stück mit einem hochklassigen Hamburger Ensemble. Der dänische Ausnahmeregisseur Nielsen betrieb bis 2011 das Label Das Beckwerk, ein trans-globales Kunstunternehmen, mit dem er Stücke, Opern, Konzerte, Revolutionen und historische Ereignisse produzierte. 2010 präsentierte Kampnagel eine siebentägige Werkschau: »Das Beckwerk Spezial« mit der CLAUS BECK-NIELSEN MEMORIAL NIGHT, THE HISTORY OF THE DEMOCRACY & THE LANGUAGE OF HOPE und THE POSTHUMAN. DIE EUROPÄISCHEN MEDIEN ist Teil eines »Theaters der Medien« – einer Serie von Versuchen, ein textbasiertes Theater des 21. Jahrhunderts zu erschaffen.

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"Mit sieben Darstellern, mit sieben "europäischen Medien", erschafft Nielsen einen Abend zwischen Identität und Fiktion, zwischen Privatsphäre und Weltpolitik. [...] Der Abend ist sehr genau gearbeitet, bewegt sich manchmal haarscharf an der Grenze zur Karikatur, bedient Wortwitz (etwa wenn Cornelia Dörr als Medium von Angela Merkel äußert: "Sie hat mir ihre Stimme gegeben, ich spreche für sie, sie spricht durch mich. Wie heißen Sie?" – "Cornelia Dörr." – "Ich auch.") und Gesellschaftskritik. Er schafft eine eigenartige Nähe zu den Figuren, die keine sein sollen und wollen." (Katrin Ullmann, nachtkritik.de)

  • Text und Regie: Nielsen
  • Regiehospitanz: Daniela Töbelmann
  • Medien: Cornelia Dörr, Moritz Grabbe, Philipp Meier von Rouden, Oana Solomon, Lukas Vögler, Irina Wrona, Dietrich Kuhlbrodt
  • Musik: Tobias Gronau

The Nielsen Movement in Koproduktion mit Kampnagel, NORDWIND. Das Nordwind Gastspiel wird gefördert von Kunstrådet (Denmark), Kulturbehörde Hamburg und Rusch-Stiftung. Gefördert im Rahmen des Programmes IKEAROPA kritische Perspektiven auf europäischen Identität aus den Mitteln des Hauptstadtkulturfonds.


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Kartentelefon +49 40 270 949-49
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