Theater, Performance und Tanz in Hamburg - Kampnagel

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Tanztheater Wuppertal Pina Bausch:
Kontakthof. Mit Teenagern ab '14'. Ein Stück von Pina Bausch.

 
  • © Zerrin Aydin
  • © Ulli Weiss
  • © Ulli Weiss
  • © Tanztheater Wuppertal Pina Bausch
  • © Zerrin Aydin
  • Do, 11.08.2011 24H
    Kampnagel – K6

KONTAKTHOF ist ein Ort, an dem man sich trifft, um Kontakt zu suchen. Sich zeigen, sich verwehren. Mit Ängsten. Mit Sehnsüchten. Enttäuschungen. Verzweiflung. Erste Erfahrungen. Erste Versuche. (Pina Bausch) 26 Jugendliche treten an den Bühnenrand, posieren wie vor dem Spiegel, zupfen schüchtern an ihren Kleidern, streichen sich selbstbewusst durchs Haar, bohren die Zehenspitzen verlegen in den Boden. Und dann ziehen sie, eskortiert von bekannten Liedern und Schnulzen, in eine Schlacht, deren Schauplatz ein leerer Ballsaal mit der miefigen Ausstrahlung der 50er Jahre und deren Ziel die Eroberung des anderen Geschlechts ist.2008 – dreißig Jahre nach seiner Entstehung – hat Pina Bausch eines ihrer Schlüsselwerke mit nicht professionell ausgebildeten Teenagern neu einstudiert, bei dem die Darsteller ihre eigenen Erfahrungen einbringen. Geschichten von Anbahnung und Zurückweisung, von Zärtlichkeit und Perfidie, von Triumphen und Niederlagen, von Freude und Trauer wechseln einander ab und machen so den KONTAKTHOF zu einem Ort der tiefen emotionalen Begegnungen, der durch das ungekünstelte Spiel und den zauberhaften Charme des Ensembles begeistert. Ausgehend von Wuppertal emanzipierte und revolutionierte die Ausnahme-Choreografin Pina Bausch die Bühnenkunst, indem sie sich früh von dem Bild des virtuosen Tänzers verabschiedete und eine offene Arbeitsform entwickelte, bei der sie verschiedene Sparten fusionierte und divergierende kulturelle Einflüsse aufnahm. Das Ergebnis sind unvergessliche Theaterabende – wie etwa NELKEN, CAFÉ MÜLLER oder KONTAKTHOF – in denen sie eine gleichermaßen poetische wie kraftvolle Bild- und Bewegungssprache vereint.

[Inszenierung und Choreografie] Pina Bausch [Bühne und Kostüme] Rolf Borzik [Mitarbeit] Rolf Borzik, Marion Cito, Hans Pop[Probenleitung] Bénédicte Billiet, Josephine Ann Endicott [Musik] Juan Llossas, Jean Sibelius u.a.[Aufführungsrechte] L’Arche Editeur Paris, Uraufführung 1978, Version mit Teenagern 2008 [Mit] Bastian Bastian, Isabelle Beckers, Laurin Bräutigam, Philipp Danisch, Anna Lena Dresia, Maria Färber, Margarita Fast, Lukas Hablitzel, Lisa Hymmen, Jennifer Körn, Lydia Kumi, Axel Kurszewski, Kevin Lörke, Kim Lörken, Faton Mistele, Sophia Otto, Jennifer Pahlke, Jaqueline Palilla, Ben Pfennig, Hendrik Pfennig, Dawid Podkidacz, Nelly Politt, Melissa Raucamp, Hedie Rzgar, Alexandros Sarakassidis, Frederike Schmidt, Patrick Toporzysek, Lukas Vaupel, Elsa Weiland, Florian Wisnewski

Mit besonderer Unterstützung von: Zeit Stiftung - Ebelin und Gerd Bucerius


„Es ist ein Welttheater, das nicht belehrt oder besser weiß, sondern das Erfahrungen herstellt: beglückende oder traurige, sanfte oder konfrontierende, aber immer auch komische und skurrile“. [Norbert Servos]

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