Theater, Performance und Tanz in Hamburg - Kampnagel

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Hamburger Klangwerktage 2012
Hamburger Klangwerktage, Hamburger Symphoniker:

Abschlusskonzert

 
  • © HS/United Motion
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  • Sa, 13.10.2012 24H [Uraufführung]
    Kampnagel – K6

Györgi Ligeti, Sidney Corbett, Wolfgang von Schweinitz

Konzerteinführung und Gespräch mit u.a. Wolfgang von Schweinitz, Sidney Corbett und Ligetischülern »Concert Românesc«, ein frühes Werk Ligetis, ist nur selten öffentlich zu hören und spiegelt dessen tiefe Liebe zur rumänischen Volksmusik wider. Es basiert auf einer Vielzahl rumänischer Volksmelodien; gängige harmonische Wendungen der rumänischen Bauernmusik kommen in stilisierter Form zum Einsatz. Umrahmt wird das »Concert Românesc« von Werken zweier Schüler Ligetis. Sidney Corbetts »Symphony No. 2« verweist mit dem Titel »immaculate sands« auf die Ewigkeit. Die Uraufführung von Wolfgang von Schweinitz’ »Stufengesang III« ist eine imaginäre Vertonung von Hölderlins Gesangs fragment »Viel hab’ ich dein ...«.

"Dieser hochvirtuose, total ausgefl ippte Part des Cellos, in dem sämtliche natürlichen Flageoletttöne der vier Saiten zur Entfaltung kommen, führt hinauf bis in die äußerste Höhe, wo ganz oben im Schnee die Haare des Bogens gerade eben noch zwischen den Steg und die Finger der linken Hand passen, so dass die Töne des glühenden Gesangs zuletzt vollends im puren Streichgeräusch verschwinden. Das stark besetzte Orchester jagt, peitscht, erschlägt die Stimme des amplifi zierten Cellos mit schrillen, polyphonisch überhitzten Spektralharmonien, die immer schroffer hereinbrechen und jäh wieder verstummen, bis schließlich das Cello nackt und alleine übrig bleibt, begleitet nur noch von Harfenklängen, die es nun seinerseits beinahe überschreien." Wolfgang v. Schweinitz

György Ligeti: Concert Românesc, Sidney Corbett: Symphony No. 2, Wolfgang von Schweinitz (UA): Doch Himmlische, doch will ich/Dich feiern, STUFENGESANG III für amplifi ziertes Violoncello, zwei obligate Harfen und großes Orchester, op. 31 c (1994–96), Hamburger Fassung (2012) 5. Satz aus dem 1991–96 entstandenen Symphonischen Zyklus: wir aber singen LEITUNG Christian Eggen CELLO Agnieszka Dziubak HARFE Fabrice Pièrre, Sophia Steckeler



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