Theater, Performance und Tanz in Hamburg - Kampnagel

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NDR Sinfonieorchester auf Kampnagel:
Gershwin meets Ravel

 
  • © Jean-Yves Thibaudet (c) Decca Kasskara
  • © John Axelrod (c) Prisca Ketterer
  • Fr, 09.03.2012 24H
    Kampnagel – K6

Als der amerikanische Komponist George Gershwin den bewunderten Maurice Ravel bat, ihm Unterricht zu erteilen, lehnte der mit einer höflichen Verbeugung ab: „Warum wollen Sie ein zweitklassiger Ravel sein, wenn Sie ein erstklassiger Gershwin sein können?“ Gershwin fasste erst nach dem fulminanten Erfolg seiner „Rhapsody in Blue“ Vertrauen zu seinen Fähigkeiten als Komponist. In seinem „Klavierkonzert F-Dur“ von 1925 instrumentierte er erstmals selbst ein Werk mit großem Orchester. Drei Jahre später wagte er sich mit „Ein Amerikaner in Paris“ sogar an die Gattung der Symphonischen Dichtung, und mit „I got Rhythm“ gelang Gershwin einer der meist gespielten Jazz-Standards. Andererseits arbeitete Ravel gerne Elemente des Jazz in seine Musik ein. Sein walzerseliges „La Valse“ stellt allerdings eher einen Abgesang auf das „Alte Europa“ dar. Ravels größter Hit war zweifellos sein „Boléro“, von dem Ravel selber ironisch sagte, er enthalte eigentlich gar keine Musik. Der amerikanische Dirigent John Axelrod und der französische Pianist Jean-Yves Thibaudet zeichnen mit ihrem Abend über Ravel und Gershwin eine besonders gelungene Episode transatlantischer Musikbeziehungen nach.John Axelrod: DirigentJean-Yves Thibaudet: KlavierMAURICE RAVELLa ValseGEORGE GERSHWINKlavierkonzert F-DurVariations on "I got Rhythm"Ein Amerikaner in ParisMAURICE RAVELBoléro

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