Theater, Performance und Tanz in Hamburg - Kampnagel

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THEATERAKADEMIE HAMBURG Diplominszenierungen, Felix Meyer-Christian:
KOHLHAAS frei nach Kleist

 
  • © Kerstin Schomburg
  • Fr, 17.02.2012 24H
    Kampnagel – K1

Beginn: 19:30 // Preis: 12 € (erm. 8 €)Ein Mensch hört plötzlich auf zu akzeptieren. Es beginnt die Kleist’sche Märchenfantasie eines Rachelaufs gegen das System. Michael Kohlhaasvereint Macht und Ohnmacht, Ideal und Wirklichkeit, Selbst und Gesellschaft. Der Text steigert sich ins musikalische Mysterienspiel, ins globaldigitale Stimmennetz. Die costa compagnie probt den „kommenden Aufstand“ und spürt der Dialektik des Widerstands nach, will aber eigentlich nur kritisch-berauschendes Theater performen. No rest for the wicked. Felix Meyer-Christian ist ursprünglich Diplom-Geograph und arbeitete vor dem Regiestudium in der Entwicklungs-Zusammenarbeit und Katastrophenvorsorge. Mit seiner costa compagnie wurde er zu Festivals in Moskau, Berlin, Hamburg und Bremen eingeladen und inszenierte am Theater Osnabrück. Außerdem zeigt er performative und installatorische Arbeiten im Kollektiv RUBIKON / www.costacompagnie.org /Costa Compagnie: REGIE, TEXT Felix Meyer-Christian Musik Katharina Kellermann AUSSTATTUNG Anika Marquardt, Lani Tran-Duc Dramaturgie Christina Bellingen Mit Ana Berkenhoff, Sebastian Klein, Dennis Pörtner, Miriam Joya Strübel ASSISTENZ Annemieke Döring, Numan Jadallah, Maria Schmidt******************************************************************************DIPLOMINSZENIERUNGEN HAVARIE 2012Der Hamburger Regiejahrgang 2012 zeichnet sich vor allem durch seine Unterschiedlichkeit aus – und ist dabei scharfkantig, uneben, schroff. Seine Abschlussinszenierungen sind davon geprägt; die diesjährigen Absolventen verstehen Theater als Ort der Konfrontation und der Möglichkeiten – als einen Ort der Havarien. Was ihre Theaterentwürfe verbindet, sind konkretes Nachfragen und kritische Gegenentwürfe zu dem, von dem man glaubt, es sei für immer unumstößlich. Aus dem Medium Theater, das so sehr vom Moment abhängig ist, quetschen sie das heraus, was sie brauchen, um die Reichweite des Möglichen zu spannen und eine Spur zu hinterlassen in der Zukunft. HAVARIE 2012 schafft einen Raum für Widersprüche, Konfrontationen und auch das: Visionen.Die Abschlussinszenierungen 2012 der Theaterakademie Hamburg, Hochschule für Musik und Theater in Kooperation mit Kampnagel Hamburg werden gefördert durch: Dr. Margitta und Dietmar Lambert Fonds – Stiftungsfonds unter dem Dach der Hamburgischen Kulturstiftung, Rudolf Augstein Stiftung, Alfred Toepfer Stiftung, Zeit-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius.



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