Theater, Performance und Tanz in Hamburg - Kampnagel

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THEATERAKADEMIE HAMBURG Diplominszenierungen, Julia Dittrich:
I AM HERE DOCTOR FAUSTUS nach Gertrude Steins "Dr. Faustus lights the lights"

 
  • © Kerstin Schomburg
  • Fr, 10.02.2012 24H
    Kampnagel – P1

Beginn: 19:30 // Preis: 12 € (erm. 8 €)Gertrude Stein wollte die Sprache und die Objekte von Logik, Erinnerung und Grammatik befreien. Sie verlangt, dass ihre Zuschauer neu sehen und wahrnehmen. Sprache durchdringt all unsere Sinne und macht uns wach für die Authentizität des Augenblicks. Mit Marguerite Ida und Helena Annabel wurde eine Frauenfigur geschaffen, die verschiedene Fantasien verkörpert. Sie unterliegt Faustus nicht, wie es der Mythos vorsieht. Sie kann nun alles sein und changiert so zwischen Genuss an der Selbstinszenierung und der drohenden Leere hinter selbst geschaffenen Bildern. Vier Performer tauchen in den Klang der Stein'schen Sprache ein. Um die Sehnsucht nach Einzigartigkeit zu stillen, durchsieben sie Szenarien und brüchige Identitäten.Julia Dittrich kam nach dem Studium der Germanistik und Theaterwissenschaft an der Yale Universität mit einem Fulbright Stipendium nach Deutschland und entwickelt seit 2004 eigene Regiearbeiten in englischer und deutscher Sprache. Im September 2012 wird sie „Blackbox Leben“ am Jungen Schauspielhaus zeigen.REGIE Julia Dittrich BÜHNE UND KOSTÜM Iris Holstein VIDEO Matthias Hederer MUSIKALISCHE BEGLEITUNG David Pagan DRAMATURGIE Sabine Salzmann DARSTELL ER Bastian Dulisch, Agnes Jaworek, Hanneke Last, Rabea Lübbe REGIEASSISTENZ Cristiana Garba******************************************************************************DIPLOMINSZENIERUNGEN HAVARIE 2012Der Hamburger Regiejahrgang 2012 zeichnet sich vor allem durch seine Unterschiedlichkeit aus – und ist dabei scharfkantig, uneben, schroff. Seine Abschlussinszenierungen sind davon geprägt; die diesjährigen Absolventen verstehen Theater als Ort der Konfrontation und der Möglichkeiten – als einen Ort der Havarien. Was ihre Theaterentwürfe verbindet, sind konkretes Nachfragen und kritische Gegenentwürfe zu dem, von dem man glaubt, es sei für immer unumstößlich. Aus dem Medium Theater, das so sehr vom Moment abhängig ist, quetschen sie das heraus, was sie brauchen, um die Reichweite des Möglichen zu spannen und eine Spur zu hinterlassen in der Zukunft. HAVARIE 2012 schafft einen Raum für Widersprüche, Konfrontationen und auch das: Visionen.Die Abschlussinszenierungen 2012 der Theaterakademie Hamburg, Hochschule für Musik und Theater in Kooperation mit Kampnagel Hamburg werden gefördert durch: Dr. Margitta und Dietmar Lambert Fonds – Stiftungsfonds unter dem Dach der Hamburgischen Kulturstiftung, Rudolf Augstein Stiftung, Alfred Toepfer Stiftung, Zeit-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius.



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