Theater, Performance und Tanz in Hamburg - Kampnagel

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THEATERAKADEMIE HAMBURG Diplominszenierungen, Lea Connert:
PARZIVAL von Tankred Dorst

 
  • © Kerstin Schomburg
  • Fr, 03.02.2012 24H
    Kampnagel – K1

Beginn: 19:30 // Preis: 12 € (erm. 8€)Flexibel, kreativ, einzigartig – Parzival ist der perfekte, moderne Aufsteigertyp. Aber wer oder was ist dieser Gral? Und was ist er uns? Alles fließt. Und wir, die Parzivals-Wannabes, die Nacktschneckenarmee des Kreativitätsoberbefehlshabers S. Elbstverwirklichung – beweglich, bindungslos, immer auf der Suche, zäh und aus jeder Krise gestärkt hervorgehend: Mündchen auf und durchlaufen lassen! Sei einzigartig! Sei vielfältig! lautet der Befehl. Doch was können wir der kapitalistischen Normalisierung kreativer Prozesse, dem Zwang zur Individualisierung entgegenstellen? Zumindest einen Raum, in dem die Sehnsucht nach einer Welt gezeigt wird, die sich jeder Verfügung entzieht.Lea Connert studierte zunächst Theaterwissenschaften in Berlin und arbeitete als Ausstattungsassistentin in Berlin und New York. Der Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf interdisziplinären und kollektiven Produktionsprozessen, auf Stückentwicklung, Performance und Installation.REGIE Lea Connert VON UND MIT Judith Goldberg, Manuel Herwig, Paul Pötsch, Alina Weber und einem Musiker DRAMATURGIE Anne RietschelBÜHNE Sebastian Faßnacht KOSTÜM Benjamin Burgunder FILM Kathrin Dworatzek, Alexander MerbethPRODUKTIONSASSISTENZ Leona HohmannAUFFÜHRUNGSRECHTE Suhrkamp Verlag******************************************************************************DIPLOMINSZENIERUNGEN HAVARIE 2012Der Hamburger Regiejahrgang 2012 zeichnet sich vor allem durch seine Unterschiedlichkeit aus – und ist dabei scharfkantig, uneben, schroff. Seine Abschlussinszenierungen sind davon geprägt; die diesjährigen Absolventen verstehen Theater als Ort der Konfrontation und der Möglichkeiten – als einen Ort der Havarien. Was ihre Theaterentwürfe verbindet, sind konkretes Nachfragen und kritische Gegenentwürfe zu dem, von dem man glaubt, es sei für immer unumstößlich. Aus dem Medium Theater, das so sehr vom Moment abhängig ist, quetschen sie das heraus, was sie brauchen, um die Reichweite des Möglichen zu spannen und eine Spur zu hinterlassen in der Zukunft. HAVARIE 2012 schafft einen Raum für Widersprüche, Konfrontationen und auch das: Visionen.Die Abschlussinszenierungen 2012 der Theaterakademie Hamburg, Hochschule für Musik und Theater in Kooperation mit Kampnagel Hamburg werden gefördert durch: Dr. Margitta und Dietmar Lambert Fonds – Stiftungsfonds unter dem Dach der Hamburgischen Kulturstiftung, Rudolf Augstein Stiftung, Alfred Toepfer Stiftung, Zeit-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius.



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